Hooligans in Uniform

Berlin: Polizei greift kurdische Demonstration an.

IMG_7064Eigentlich hätte es eine Demonstration wie jährlich dutzend andere auch werden können. Etwa 400 Unterstützerinnen und Unterstützer der kurdischen Befreiungsbewegung waren heute gegen 17 Uhr am Kottbusser Damm im Herzen Berlin-Kreuzbergs zusammengekommen, um gegen die jüngsten Übergriffe des türkischen Militärs in Lice zu demonstrieren. In der zur Provinz Diyarbakir gehörenden Stadt hatten in den vergangenen Wochen tausende Menschen gegen den Neubau eines Militärpostens protestiert, mittlerweile gibt es mindestens zwei Tote unter den Demonstranten, andere Quellen sprechen gar von vier. (Updates auf Englisch hier)

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Du sollst den Staat nicht verunglimpfen!

In Kreuzberg lassen Bullen die Feuerwehr anrücken, weil sie sich durch die Parole „Staat und Nazis Hand in Hand“ diskriminiert fühlen.

nsuplakatIn Berlin-Kreuzberg steht – an der Ecke Manteuffel- und Skalitzer Straße – ein Haus, dessen Wand von linken Bösewichten des öfteren zur Meinungsbekundung missbraucht wird. Neuerdings hing dort ein Plakat, auf dem an den Nagelbombenanschlag am 9. Juni 2004 in der Kölner Keupstraße erinnert wurde. Der mittlerweile den Neonaziterroristen des NSU zugeordnete Angriff war lange ungeklärt. Auf dem Plakat auch zu lesen war das Statement „Staat und Nazis Hand in Hand“. Das geht nun aber doch gar nicht, beschloss die Einsatzleitung der Berliner Polizei, und so rückte man am heutigen Dienstag Vormittag an, und entfernte zusammen mit der Feuerwehr (denn es hing schon recht hoch, das Ding) die inkriminierten Passagen. Genau: Nur die betreffende Formulierung wurde herausgerissen, der Rest darf hängen bleiben, schließlich haben wir Meinungsfreiheit in Schland, die Freiheit meinen zu dürfen, was wir meinen sollen.

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„Now we are visible“

About torture and opression, resistance and the affects of Gezi. Interview to the LGBT-struggle in Turkey.
                                   
yildizWe have met with Yildiz Tar, journalist, author of the book „comrade I am a faggot“ and since eight years part of the struggle of the lesbian, gay, bisexual and transgender movement. Also it* is a  editor of the magazine and website of KAOS GL (a anarchist oriented LGBT rights organization founded in 1994). It is part of Lamdaistanbul (a socialist oriented LGBT rights organization founded in 1993 when the governor of Istanbul forbid Christopher street day).  

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„Wir sind jetzt sichtbar“

Über Folter und Unterdrückung, Widerstand und die Auswirkungen von Gezi. Interview zur LGTB-Bewegung in der Türkei.

yildizWir haben uns mit Yildiz Tar getroffen, Journalist*in, Autor*in des Buches „Genosse, ich bin eine Schwuchtel“, seit acht Jahren Aktivist*in in der lesbian, gay, bisexual, transgender Bewegung (LGBT). Yildiz ist Redakteur*in des Magazins und der Website von KAOS GL (eine anarchistische LGBT Organisation die 1994 Gegründet wurde). Außerdem ist Yildiz Mitglied bei Lamda Istanbul (einer sozialistischen LGBT Organisation die 1993 nach dem Verbot des Cristopher Street Day’s gegründet wurde.)

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[News from the Fringe I] When will the Irish workers unite and resist?

Workers sit-in to demand unpaid wages from closed business. Owner allowed to simply walk away.

ParisBakery_draftv2On Tuesday, 20th May, the staff of the “Paris Bakery” in Dublin showed up for work as usual, only to find themselves locked out of their workplace and owed at least 3 months in wages. So the workers got angry, got organised, got into the premises and started a sit-in. [News from the Fringe I] When will the Irish workers unite and resist? weiterlesen

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[Istanbul Anıları IX] Gençlik Federasyonu’na Düzenlenen Operasyon

Erdoğan yarattığı baskıdan taviz vermiyor ve polislerini devrimci mahallelere saldırtıyor.
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“Terörle mücadele timleri çatıdan ve pencereden içeri girdikten sonra plastik mermi ve gaz bombası atmaya başladılar ve sonra binaya girip önlerine gelen her şeyi paramparça ettiler. Dizüstü bilgisayarlarımızı yaktılar, odalarımızı dağıttılar ve hatta beslediğimiz muhabbet kuşunu boynunu kırarak öldürdüler. Sonra bizi karakola götürdüler ve dövmeye başladılar.” Bunları bize devrimcilerin güçlü ve Alevilerin çoğunlukta olduğu Okmeydanı’nın gençlerinden biri, Mustafa* anlattı.

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