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000 KaiDegenhardtDie meisten Menschen, die gesellschaftskritische Mucke machen, machen sich auch Gedanken über die großen Fragen der “engagierten Kunst”. Wen erreiche ich wie mit meiner Botschaft? Was bringe ich wie rüber und am wichtigsten: Kann ich überhaupt was damit erreichen?
In der mittlerweile recht unpolitischen Liedermacherszene Deutschlands ragt ein Name hervor, der sich nicht nur Sporen im Blätterwald verdient und dessen Platten Preise gewonnen haben, er hat sich auch besonders intensiv und an mehreren Stellen mit seiner und anderer Musik auseinandergesetzt. Vor allem in Bezug auf Gesellschaftskritik und das Verhältnis zum großen Ganzen. (mehr …)

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fergusonBaltimore ist die nächste Station des Aufstands gegen rassistische Polizeigewalt in den USA. Die oberklugen Apologeten der „Gewaltlosigkeit“ sollten endlich schweigen, wenn sie sich schon nicht zur Unterstützung der Riots durchringen können.

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rshÜber den 1. Mai in Hamburg, die Arbeitsbedingungen im Hafen und warum keiner Olympia in der Hansestadt haben will. Interview mit Denis vom Roten Aufbau Hamburg

Auch in Hamburg gibt es demnächst wieder Maifestspiele. Was ist geplant?
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squattingscoutOffener Brief an Senat und Bezirksverwaltungen, an Hauseigentümer_innen und Immobilienkonzerne zum bevorstehenden 1. Mai –

Was ihr aus dieser Stadt gemacht habt und tagtäglich macht, gefällt uns nicht. Für uns, die wir hier leben und überleben müssen, wird der Alltag immer schwerer zu bewältigen und wir sehen, dass das urbane Leben in dem Maße für uns unerträglicher wird, in dem es für euch mehr Profit abwirft. Der Wohnraum wird unbezahlbar für uns, auch wenn wir noch so viel in Lohnarbeitsverhältnissen und prekären Jobs vor uns hin schuften. Noch mehr für diejenigen, die aus der Verwertungsmaschinerie ganz herausfallen und sich mit euren Ämtern herumschlagen müssen.
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dach

„Her mit dem sozialen Zentrum“ – Berlin’de bir sosyal merkeze ihtiyacımız var

Bu yıl da 1 Mayıs’ta, her 1 Mayıs’ta olduğu gibi sokakları dolduruyoruz. İstediğimiz çok şey var. İstediklerimiz, yani sahip oldukları, her gün bizden çaldıklarıdır. Her şeyi istiyoruz.

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Autonome Antifaschisten sprechen über ihre Organisierung in den 1980er Jahren der Bundesrepublik – und über die Gründe ihres Scheiterns
Pkw und Busse, die Neonazis zu ihren Aufmärschen brachten, wurden zerstört, rechte Druckereien und Verlage angezündet und einschlägige Versammlungsorte mit Buttersäure unbetretbar gemacht: Militante Angriffe auf die Infrastruktur von Neonazis waren in den 1980er Jahren gang und gäbe. Ein bekanntes Beispiel ist der nächtliche Besuch in der Hamburger Wohnung des führenden Nazi-Funktionärs Christian Worch und seiner Frau Ursula, als 50 Aktenordner, Mitgliederlisten und Adresskarteien erbeutet wurden. Hinter vielen dieser Aktionen steckten organisierte Antifaschisten. Niels Seibert lud zwei dieser Antifaschisten zum Gespräch ein. Sie sprechen geradeheraus, aber auch mit der in den 1980ern üblichen politischen Strenge, über die politischen Anliegen ihrer Kämpfe, über ihre Kritik an Weggefährten und über die eigenen Fehler. Die beiden Gesprächspartner werfen Streitfragen auf, die auch für heutige linksradikale Organisierungsversuche wichtig sind: die gemeinsamen politischen Strategien, die öffentliche Wirkung und Wahrnehmung, Fragen von Bündnisarbeit und Militanz sowie zum notwendigen Gleichgewicht von legalen und illegalen Aktionen. Das Gespräch erschien bereits im November 2014 in einer gekürzten Fassung in »neues deutschland«.
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01Man kann dem Anwalt der mitangeklagten antifaschistischen Gewerkschafter nur zustimmen: es ist ein „rechtspolitischer Skandal“ was hier passiert ist, so der Verteidiger in seinem Schlussplädoyer im Prozess nach dem Überfall rechtsradikaler Hooligans auf das EKH in Wien im Oktober 2013. (mehr …)

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Habt ein einziges Mal den Mut, euch einzugestehen, dass ihr Mitschuld am Tod von tausenden Menschen tragt. Und dann zieht, ein einziges Mal, die Konsequenzen. Offener Brief an die Bundestagsfraktion von CDU und SPD –

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Zur Situation der türkischen Ultras im Jahr 2015 –

Zögerlicher Anlauf, zaghafter Schuss. Der Ball geht über das Tor. Wer am 26. Februar im Istanbuler Atatürk Olimpiyat Stadı das Elfmeterschießen im Euro-League Spiel zwischen Beşiktaş und Liverpool verfolgt, der ahnt nicht, was in diesem Land tatsächlich vor sich geht. Tosendes Geschrei bricht von sämtlichen Tribünen. Der Fehlversuch des Liverpool-Spielers bedeutet das Weiterkommen für die Kartallar. Es herrscht ausgelassene Stimmung. Tatsächlich tobt rund um die türkischen Kurven ein Krieg zwischen regierungskritischen Fans und Tayyip Erdoǧans AKP.
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Zu einer beliebten Urban Legend gehört es, dass der Valentinstag eine Erfindung der Blumenindustrie sei. Das stimmt so nicht, trotzdem macht auch die Fleuropmafia an dem Tag sicher gern eine schnelle Mark. Vielleicht hat sich die Musikindustrie davon inspirieren lassen, als sie ihren eigenen Feiertag, den Record Store Day, kurz RSD, im Jahr 2007 erfunden hat. (mehr …)

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In einem palästinensischen Flüchtlingslager in Damaskus sind Kämpfer des Islamischen Staats eingedrungen. Die humanitäre Situation ist katastrophal.

Das Bild ging um die Welt und veranschaulichte die humanitäre Katastrophe: Menschen in Yarmouk warten auf die Ausgabe von Hilfsgütern

Das Bild ging um die Welt und veranschaulichte die humanitäre Katastrophe: Menschen in Yarmouk warten auf die Ausgabe von Hilfsgütern

Jarmuk sei bereits vor Ausbruch der aktuellen Kämpfe ein „Höllenloch“ gewesen, sagt Christopher Gunnes von der UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge UNRWA im Gespräch mit der Deutschen Welle. „Aber mit dem Ausbruch der Kämpfe vor einer Woche, ist die Lage der Menschen dort noch schlimmer geworden.“
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Besetzung der SPD-Zentrale in Berlin: Gegen das Inhaftierungsprogramm für Flüchtlinge der Bundesregierung

Besetzung der SPD-Zentrale in Berlin: Gegen das Inhaftierungsprogramm für Flüchtlinge der Bundesregierung

Der Bundestag diskutiert wieder über eine Verschärfung des Asylrechts. Die angedachten Maßnahmen hätten erhebliche Einflüsse auf die Flüchtlinge, die sich zur Zeit als sogenannte „Geduldete“´in einer rechtlichen Grauzone bewegen. Diese Grauzone will die Politik restlos schließen, sodass Menschen, die in Deutschland Asyl beantragen, aber keine offiziellen Pässe bei sich führen, als Straftäter gelten. Resultat wäre eine sofortige Abschiebung dieser Menschen sowie die Belegung mit einem lebenslangen Einreiseverbot. Der Staat möchte mit dieser und anderen Maßnahmen sicherstellen, dass von der Politik nicht erwünschte Flüchtlinge schnell und dauerhaft abgeschoben werden können. Aus diesem aktuellen Anlass veranstalten diese Woche Aktivisten aus ganz Deutschland eine Aktionswoche gegen eine Verschärfung des Asylrechts. Lower Class hat sich im Vorfeld mit Refpolk, Zeckenrapper aus Berlin, und Darlino, Mitglied der Band „Antinational Embassy“ getroffen und über die Situation der Flüchtlinge in Deutschland gesprochen.

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Seit mehreren Wochen bombardiert die Luftwaffe Saudi-Arabiens im Verbund mit weiteren Staaten der arabischen Halbinsel und Nordafrikas den Norden Jemens. Unterstützt wird die reaktionäre Erbmonarchie dabei logistisch, nachrichtendienstlich und mit umfangreichen Waffenlieferungen von dem engen westlichen Verbündeten USA. Aber auch Deutschland erweist sich immer wieder als guter Partner des selbsternannten ,,Gottesstaats“ auf der arabischen Halbinsel. So wurden in den vergangenen Jahren mehrere Waffendeals bezüglich umfassender Bewaffnungsbestände für Fußtruppen getroffen. Entsprechend hält sich die Kritik der Bundesregierung am derzeitigen – alles andere als völkerrechtskonformen – Vorgehen der saudischen Militärallianz in Grenzen.
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Keinen Bock auf eure Carlofts, ihr Lauchs: Spontandemonstration am 1. Mai 2013

Keinen Bock auf eure Carlofts, ihr Lauchs: Spontandemonstration am 1. Mai 2013

Die neu gegründete Gruppe „radikale linke | berlin“ will über die herkömmlichen Formen linker Politik in Deutschland hinaus – auch am revolutionären 1. Mai. Aber wohin? Ein Gespräch mit zwei AktivistInnen.

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Unglaublich. Kaum haben wir uns vom letzten Jesus-Film-Marathon erholt, da ist schon wieder ein Jahr rum. Also ran an die Schinken! 2014 war kein verlorenes Jahr für das Jesus-Film-Genre. Zum ersten Mal seit dem im ersten Teil dieser Serie besprochenen SM-Klassiker „Passion of the Christ“ von Mel Gibson hat es das Leben des Messias in die Kinos geschafft – zumindest in die US-amerikanischen. Und da der Film kein allzu hohes Niveau hat, beginnen wir den zweiten Teil unserer Serie mit dem neuesten Jesus-Werk. Der Wiedereinstieg in die Auseinandersetzung mit Erlöser-Filmen soll ja weder uns noch euch überfordern.
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"Okmeydani sendet Grüße an die Kämpfer in Caglayan" - Plakat bei einer Barrikade im Istanbuler Stadtteil Okmeydani

„Okmeydani sendet Grüße an die Kämpfer in Caglayan“ – Plakat bei einer Barrikade im Istanbuler Stadtteil Okmeydani

Über die Entführung des Staatsanwalts Mehmet Selim Kiraz. Das letzte Telefoninterview mit dem den DHKC-Aktivisten Bahtiyar Doğruyol und Şafak Yayla vor ihrem Tod –

Am gestrigen Dienstag nahmen zwei Aktivisten der marxistisch-leninistischen Stadtguerilla DHKC in Istanbul den ermittelnden Staatsanwalt im Fall des von der Polizei getöteten Jugendlichen Berkin Elvan gefangen. Über Stunden zogen sich die Verhandlungen, die Angreifer stellten durchaus erfüllbare Forderungen nach der Veröffentlichung der Namen der Mörder Berkins. Am Ende stürmten Sondereinheiten der türkischen Polizei das Büro im Gerichtsgebäude von Caglayan, in dem Kiraz gefangen gehalten wurde und töteten beide Aktivisten. Ob auch der Staatsanwalt durch die Kugeln der Polizei starb, ist bislang unklar. Der linke Anwaltsverband CHD hat in einer ersten Einschätzung geschrieben, der Staat sei auch für die dann tödlichen Verletzungen des Staatsanwalts verantwortlich, eine Tonbandaufnahme kurz vor dem Sturm zeigt, dass noch verhandelt wurde, als die Polizei zu schießen begann.
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19. April 2015 | lowerclassmag

Ein einziges Mal

Habt ein einziges Mal den Mut, euch einzugestehen, dass ihr Mitschuld am Tod von tausenden Menschen tragt. Und dann zieht, […]

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