[Istanbul Diaries VII] Turkish police and the freedom of press

IMG_6360We were not the only journalists, being in Istanbul around the first of May. Some friends of us from Frankfurt have also been there to shoot a video-documentary. This again, was not liked to much by Erdogans bloodhounds, and so they became the target of the civilian police. We are documenting the memory protocol of our comrades.

The first of May started for us early at 26th of April 2014. After the Geziprotests we traveled again to Istanbul to shoot a documentary about the influence which the Geziprotests had on the Turkish society. As a part of this, we have made some appointments for interviews with different people. Be it IHD (human rights association), CHD(lawyers), unions (DISK and KESK), journalists, parties like BDP, HDP, CHP, TGB- and of course also the revolutionary groups.

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[Grüße aus dem Binnenland VI] Hunde gegen AntifaschistInnen

Für die österreichische Polizei wird das Niederprügeln antifaschistischer Demos offenbar gerade zum vierteljährlichen Routinevergnüngen. Nach dem Knüppel- und Pfefferspray-Einsatz gegen die Proteste rund um den „Akademikerball“ Ende Jänner wurde am vergangenen Samstag nun schon zum zweiten Mal in IMG_20140517_152952895_HDRdiesem Jahr eine Demonstration gegen Rechts völlig unverhältnismäßig von den Bullen attackiert. Die „Identitären“ – der neueste Versuch rechtsradikaler Dumpfbacken, mittels „seriösem“ Auftreten in die Mitte der Gesellschaft einzubrechen – hatten einen Marsch durch Wien angemeldet. Dem Aufruf der Barbourjacken-Faschos waren etwa 50 bis 70 Menschen gefolgt, zu einem Gutteil waren diese offenbar aus den Nachbarländern angereist – die Mobilisierungsfähigkeit der in Frankreich erfundenen „Bewegung“ hält sich hierzulande in sehr engen Grenzen.

 

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Resistance and loathing after the Soma Massacre

somaprotest1It is now been four days after the Soma disaster, as the number of dead has rose to 292 (1). Turkey, yet again, has become the site of riots and demonstrations. While the unions made calls for a strike, coal workers all around the country were marching the streets, and thousands of people have again taken the streets in Istanbul, Tarsus, Izmir, Adana, Samsun and some districts of Istanbul where riots still continue such as Kadikoy, Taksim, Gazi Mahallesi.

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„Schicksal“ oder Mord?

somatitelNach einem technischen Defekt in einer Kohlemine sterben in der Türkei hunderte Arbeiter. Die linke Bewegung spricht von einem „Massaker“.

Soma, eine kleine Stadt in der Westtürkei, hat etwa 100 000 Einwohner und ein Kohlebergwerk. Letzteres wird betrieben von der Soma Holding, deren Vorstandsvorsitzender Alp Gürkan der Regierungspartei AKP nahesteht. Der Konzern hatte zuletzt immer weitere Einsparungen umgesetzt, man rühmte sich damit, die Kohle massiv verbilligt zu haben. Eine von der Oppositionspartei CHP angemahnte Sicherheitskontrolle wurde vor wenigen Wochen von Erdogans AKP abgelehnt, und so kam es, wie es kommen musste: Nach einem „technischen Defekt“ sind – nach derzeitigem Stand 282 Arbeiter tot, die Zahl steigt aber permanent und über 100 gelten als noch vermisst. Unter den Toten befindet sich allem Anschein nach auch ein 15-jähriger, der in der Mine gearbeitet hat.

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[Istanbul Diaries VIII] „Mehr als ein Spiel“ – Die Ultras von KızılAslan

kizilaslan1Während des Juni-Aufstandes in der Türkei 2013 spielte die Präsenz von Fußball-Fangruppen eine große Rolle. Sie brachten der Bewegung eine ganz spezielle Dynamik und Bewegung und Fangruppen beeinflussten sich wechselseitig. Wir haben die Fangruppe „KızılAslan“ interviewt, um zu erfahren, warum sich diese Gruppe gegründet hat und um allgemein mehr über die linke Fanszene in der Türkei zu erfahren.

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[Istanbul Diaries VII] Türkische Polizei und Pressefreiheit

IMG_6360Wir waren ja nicht die einzigen Journalisten, die sich im Zeitraum um den ersten Mai in Istanbul aufhielten. Einige Freunde aus Frankfurt waren auch da, sie arbeiten gerade an einer Video-Dokumentation. Das wiederum gefiel Erdogans Schlägerbande nicht, also gerieten sie in den Fokus der Zivilpolizei. Wir dokumentieren das Gedächtnisprotokoll der Genossen.

Der 1. Mai 2014 begann für uns schon am 26.04.2014. Wir sind nach dem Geziprotest erneut nach Istanbul gereist um eine Doku über den Einfluss der Geziproteste auf die türkische Gesellschaft zu drehen. Im Rahmen dessen haben wir einige Termine mit verschiedenen Menschen vereinbart, die wir Interviewen wollten. Sei es IHD (Menschenrechtsverein), CHD (Anwälte), Gewerkschaften (DISK und KESK), Journalisten, Parteien wie die BDP, HDP, CHP, TGB – und natürlich auch die revolutionären Gruppen.

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[Istanbul Diaries VI] Hinter den Barrikaden

Der erste Mai in Istanbul. Einige Bemerkungen und Tipps zur Straßenmilitanz

IMG_6428Wir haben auf den Seiten unseres schmucken Magazins sehr oft über die politische Situation in der Türkei und die Gründe, warum hier nicht erst seit Gezi viele die Schnauze voll haben, geschrieben. Weil das so ist, dürfen wir für das folgende einfach voraussetzen, dass wir uns alle einig sind, dass Widerstand in diesem Land legitim ist, und er notwendiger Weise militant sein muss, da zumindest in diesem Staat ansonsten nichts zu erreichen ist. Was im allgemeinen gilt, gilt auch für den ersten Mai. Die türkische Regierung hat ihn verboten und die gesamte Stadt zu einer quasimilitärisch besetzten „Gefahrenzone“ gemacht.

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