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Santiago de Chile. Seit Wochen gibt es Proteste an den Universitäten in Chile. Eines der Hauptanliegen der Streikenden ist die kritische Lage der mentalen Gesundheit der Student*innen.

Es ist Streikzeit an den Unis in Chile. Wie oft in den letzten Jahren rief die chilenische Student*innenkonförderation (Confech) am 25. April zum ersten nationalen Streik für die Universitäten in diesem Semester auf. „Wir mobiliseren uns für uns, unsere Familien und ganz Chile, gegen die Verschuldung und für eine Bildung ohne Sexismus, für Finanzierung, Demokratie, Wissensorientierung, Wissenszugang, dem Allgemeinwohl der Student*innen und für Integration!“

Was mit einem Streik begann, entwickelte sich in den letzten Wochen zu einer größeren Protestbewegung auf nationaler Ebene. Vom Norden Chiles, La Serena über Santiago de Chile, Valdivia bis nach Puerto Montt, organisieren sich Universitäten in ganz Chile. Bei allen Bemühungen der Organisator*innen fehlt es an Struktur, Planung und einheitlichen Forderungen. Der Streik scheint nicht in Bewegung zu kommen.

Teure Bildung

Die Streikenden fordern unter anderem mehr Geld zur Förderung von Student*innen. Studieren in Chile ist teuer. An öffentlichen Unis kostet ein Semester bis zu 8.000€ – und das bei einem Mindestloh von umgerechnet 385,90€ pro Monat. In der Konsequenz bedeutet das, dass es sich nur die Oberschicht leisten kann ihre Kinder ohne staatliche Förderprogramme auf die Universität zu schicken. Die Ursprünge dieses neoliberalen Bildungssystems liegen in der 17 Jahre andauernden Militärdiktatur Augusto Pinochets von 1973 bis 1990. In dieser Zeit wurden in Chile Universitäten privatisiert und Studieren zu einem Business gemacht. Über die Jahre hinweg konnte jede Person mit genügend Geld eine Universität ins Leben rufen. Eine der Folgen ist, dass Studiengänge unverhältnismäßig lang dauern. Ein Bachelor dauert im Normalfall zehn Semester, die alle bares Geld für die Betreiber*innen der Universitäten sind.

Die Confech rief den Hashtag #miDeudavale (meine Schulden zählen) ins Leben unter dem Student*innen ein Foto von sich und einem Schild posten, auf dem die Zahl ihrer Schulden steht. Durch diese Aktion soll in Sozialen Netzwerken gezeigt werden, wie sehr Student*innen auf staatliche Hilfe angewiesen sind, die sich bisher in Zuschüssen für Studiengebühren, Miete, Essen und Transport äußerte. Nun sollen diese Gelder für diejenigen gestrichen werden, die die Regelstudienzeit überschreiten. Mehr als 27.000 Student*innen sind davon betroffen. Ihre einzige Möglichkeit das Studium zu beenden, ist es Kredite aufzunehmen, mit denen sie sich hoch verschulden. Die konservative Regierung von Präsident Sebastián Piñera, der gleichzeitig einer der reichsten Chilenen ist, hatte sein Amt Anfang 2018 mit dem Versprechen angetreten, den „kostenlosen Zugang“ zu Bildung auszuweiten. Von diesem Versprechen ist allerdings wenig übrig geblieben.

Mentale Gesundheit an chilenischen Universitäten

Doch die Probleme für die Studierenden gehen über Finanzprobleme hinaus. Mitte April wies als eine der Ersten die Fakultät für Architektur der staatlichen Universidad de Chile auf ein weiteres nationales Problem hin: Die mentale Gesundheit der Student*innen. Laut veröffentlichten Studien über die psychische Gesundheit in Chile befinden sich 44 Prozent der Student*innen in psychologischer Behandlung. 46 Prozent gaben an, depressive Symptome und Angstzustände zu haben. Darüber hinaus leiden 54 Prozent unter Stress, 67 Prozent unter Schlaflosigkeit und 5,1 Prozent haben über Selbstmord nachgedacht. Der lange Weg zum Abschluss eines Studienganges,Überforderung und Leistungsdruck während des Semesters werden als Gründe für den psychologischen Stress angegeben.

Vielleicht ist auch das einer der Gründe, warum sich bisher nicht viele Student*innen am Streik beteiligten. Zu groß könnte die Angst sein, das Semester in wenigen Wochen aufholen zu müssen. Die Universitäten schließen sich nicht zu einem gemeinsamen Streik, es bleibt an einigen Fakultäten hängen, die nicht die Kapazitäten besitzen alleine strukturell etwas zu ändern. Stress und Überforderung sind vorprogrammiert. So wurde aufgrund mehrerer Aufforderungen von Student*innen verschiedener Fakultäten der Streik für beendet geklärt, damit das Semester nicht verlängert wird. Am 8. Mai rief die Confech erneut zu einer nationalen Demonstration für die psychische Gesundheit auf. Akademische Überlastung solle nicht mehr normalisiert werden.

Die Forderung der Studierenden reichen allerdings weiter als reine Bildungsthemen. Die Demo am 8. Mai richtete sich auch gegen die Transpazifische Partnerschaft – kurz TPP-11. Das transnationale, geplante Freihandelsabkommen zwischen elf Ländern im pazifischen Raum, einschließlich Chile, sieht vor, Zölle abzuschaffen und freien Wettbewerb in den Ländern zu ermöglichen. Auf Kritik stößt TPP, da es die Demokratie gefährde und die Rechte indigener Völker, Umweltschutzmaßnahmen und die Freiheit des Internets negativ beeinflusse. Das geplante Freihandelsabkommen schaffe neuen Kolonialismus, privatisiere natürliche Ressourcen und wirke sich negativ auf Arbeits- und Menschenrechte in Chile aus.

Fehlende Mobilisierung und uneindeutige Ziele

Doch wie sinnvoll ist ein Streik, wenn die Mehrzahl der Student*innen aus Angst vor folgender Überforderung und aufzuholender Arbeit gar nicht teilnehmen möchte?

Einige Student*innen kritisieren, der Streik sei zu unorganisiert. „Im gleichen Dokument mit den Forderungen, die bei der Demonstrationsanmeldung der Regierung vorgelegt werden, stehen die Stärkung der Rechte der Indigenen direkt unter der Bekämpfung mentaler Gesundheitsprobleme“, erzählt eine Studentin der humanwissenschaftlichen Fakultät. „Es gibt keine Organisierung. So werden wir nie etwas erreichen. Viel eher sollten einige wenige Punkte intensiver ausgearbeitet werden.“

Tatsächlich scheint jede Woche ein neues Thema zu dem Streik hinzuzukommen. Ursprüngliche Streikforderungen werden ausgeklammert oder nicht mehr beachtet. Um wirklich einige der Forderungen umzusetzen, müssten die Student*innen sich solidarisieren und an wenigen Punkten dafür intensiver arbeiten. Essentielle Forderungen werden sonst unter vielen untergehen. Was bisher fehlte waren auch direkte Vorschläge, wie die Situation verbessert werden soll. Mit konkreten Vorstellungen könnte sich ein Gespräch mit der Regierung etablieren.

Ende Mai entschlossen sich neue Fakultäten zum Streik, so zum Beispiel auch die Fakultät für Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften der Universidad de Chile. Ein neuer Beweggrund auf der Liste: die Regierung will das Schulfach Geschichte in der Oberstufe nur noch als Wahlfach anbieten und nicht mehr obligatorisch im Lehrplan haben, genauso wie die Fächer Kunst und Sport. Insbesondere der Versuch das Fach Geschichte aus dem festen Lehrplan zu streichen kann als Versuch gewertet werden, die Erinnerung an die blutige Militärdiktatur verblassen zu lassen. In der Vergangenheit gab es bereits Versuche in Schulbüchern die Vokabel „Militärdiktatur“ durch „Militärregierung“ zu ersetzen. Auch so ist die Schaffung eines neuen Geschichtsbild teilweise erfolgreich. Das zeigte zuletzt eine Studie, der zufolge 57% der Achtklässler*innen es befürworten würden, erneut in einer Diktatur zu leben.

Und so geht der Streik recht unentschlossen vor sich hin. Einige Fakultäten steigen in den Streik ein, andere beenden ihn nach mehreren Wochen. Doch richtig aktiv werden die Student*innen nicht. Zu wenig Menschen setzen sich innerhalb der Universitäten für die Forderungen der Confech ein, zu wenig stimmen überhaupt einem Streik zu. Nur eine Minderheit geht entschlossen zur Wahlurne, um für oder gegen einen Streik zu wählen. Es werden kaum Demonstrationen organisiert und auch zu den politischen Versammlungen erscheinen wenige. „Was wirklich fehlt, ist eine größere Effektivtität in den Versammlungen. Nie kamen wir zu einem Ergebnis und deshalb fingen die Menschen an, Interesse zu verlieren“, so Brian Arredondo, Journalismus-Student des 5. Semester.

Mehr Druck auf die Regierung“

Nach wochenlangen Versuchen einen nationalen Streik zu etablieren und Bewegung in die konservativ gedachten Universitäten zu bringen, bleiben nur enttäuschte, erschöpfte Student*innen. Diejenigen, die sich am Streik beteiligten, werden den verlorenen Unterrichtsstoff in den verbleibenden sechs Wochen des Semesters aufholen müssen. Mentale Gesundheit ist gefährdeter denn je. Die Suizidrate an Universitäten in Chile ist gestiegen.

Dabei können groß angelegte Unistreiks durchaus funktionieren. Bei den durch Feminist*innen organisierten Protesten im letzten Jahr beispielsweise besetzten Streikende die Universitäten, landesweit organisierten sie Demonstrationen an denen mehrere Tausend Menschen regelmäßig teilnahmen und öffentlich wurden mehrere Vergewaltiger angeklagt. Durch diverse, organisierte Aktionen im öffentlichen Raum wurde die Einrichtung von Gleichstellungsbüros in den Universitäten erreicht. In den sechs Wochen setzten sich Streikende für eine Bildung ohne Sexismus ein. Eine Aktivistin, die an den Protesten des letzten Jahres teilnahm, meint, um die Aufmerksamkeit der Regierung zu erhalten, brauche der diesjährige Streik mehr Zusammenhalt, politische Effizienz und öffentliche Protestaktionen. Wichtige Probleme gehen durch eine fehlende Organisation und Teilnahmelosigkeit von Seiten der Universitäten unter. Zwar gab es bisher keine Reaktion der Regierung auf die Proteste aber der Öffentlichkeit wird immer klarer, dass es ein Problem an den Universitäten Gibt. Die mentale Gesundheit der Student*innen muss auf nationaler Ebene von den Behörden ernstgenommen werden. „Es sollte mehr Druck auf die Regierung ausgeübt werden, damit sie wirklich etwas ändern“, meint Arredondo. „Ich denke nicht, dass von der Regierung noch von der Universitätsgemeinschaft die Problematiken ausreichend verstanden wurden. Wir sind Menschen und möchten auch so behandelt werden!“

# Jule Pauline Damaske ist in Berlin geboren und studiert Europäische Medienwissenschaften an der Universität Potsdam. Nach einem Semester an der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá, studiert sie jetzt Journalismus an der Universidad de Chile in Santiago de Chile.

# Titelbild: Frente Fotográfico Auch Schüler*innen demonstrieren. „Wenn es keine Bildung für mein Volk gibt, wird es keinen Frieden für die Regierung geben“

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Alte, junge, durchaus weiße und vermutlich besonders männliche Männer, sind es, die nicht aufhören, in Kommentarspalten Sophie Passmanns angebliche sexuelle Unverwertbarkeit zu betonen. Diese Form der „Kritik“ bedarf keiner Kreativität. Sie ist der einfache Ausdruck des misogynen Grundrauschens im Abendland.

Es gibt aber auch weibliche Kritik an Sophie Passmann. Eine österreichische Lehrerinnentochter zum Beispiel, Lisa Eckhart, die sich nicht zu schade ist, in einer Polemik über Passmann, mit einer Me-Too-Lamoryanz-Keule die Debatte um strukturellen Sexismus zu zertrümmern, um sodann Passmanns augenscheinlich identitätspolitischen Ansatz zu demontieren, haut im Standard, bumm bumm, auf die Pauke. Dabei hätten Passmann und Eckhardt so viel gemeinsam. Beide sind female, beide sind future. Junge weiße Frauen. Gymnasial sozialisierte, durchsetzungsfähige Kleinstadt-Emporkömmlinge mit bisher erfolgreichem Berufsweg. Beide sind im Entertainment-Business. Und dann wird eine Göre von einer Göre als Göre bezeichnet. Die eine Göre erntet Schulterklopfen von bürgerlichen Konservativen, die andere Göre von bürgerlichen Liberalen. Zwei Frauen stehen gegeneinander im Ring. Statt eines Faustkampfes bewerfen sie sich gegenseitig mit ihren Poetryslam-Preisen und der Hauptgewinn ist ein eingeölter reicher weißer Mann – Ulf-Poschardt-Type – im Julius-Cäsar-Kostüm der glücklich #Teamkarriere ruft.

Stell dir vor, es ist Pop-Feminismus und alle machen mit.

Eine Frau, die mit Mitte zwanzig ihre Hausbibliothek alphabetisch sortiert, am meisten Geld für Weißwein ausgibt, eine junge Frau, die sagt, dass es angenehm ist, mit Andrea Nahles den Vormittag im »Arbeitskreis Pferd« zu verbringen. Eine junge weiße Frau, die bisher offenbar sehr gut funktionieren konnte in der Mühle Kapitalismus, deren Leben fast einer Blaupause für eine reibungslose Medienkarriere gleicht, Sophie Passmann, will die Frauen befreien.

Das ist an sich noch kein Widerspruch.

Eines ihrer Bücher heißt: „Alte weiße Männer, ein Schlichtungsversuch“. Darin isst, trinkt und plaudert sie nett mit weißen Männern. Leuten aus der gehobenen Mittelschicht, mehr oder weniger alten und mächtigen Leuten. (Btw. warum eigentlich nicht mit ihrem Parteigenossen Sarrazin?) Welche wirtschaftliche oder ob gesellschaftliche Macht sich allein daraus ergibt, als weiß und männlich geboren zu sein, so zu altern, warum das so sein soll, der versprochene Versuch einer Schlichtung worüber auch immer, all das bleibt offen. Sie reproduziert lediglich einen von ihr kritisierten Missstand: alte weiße Männer und ihre Standpunkte bekommen zu viel Raum.

Das ist dann schon ein Widerspruch.

Dabei hätte ein Passmann-Buch mit Geschichten von jungen schwarzen Frauen in meinem Regal stehen können. Jetzt steht nur ein Buch in Sophie Passmans Regal, eines dass von ihr selbst handelt, voller Worte von mitunter sehr reaktionärer Typen, aber immerhin neben Philip Roth.

Erste Regel der Leistungsgesellschaft: man spricht nicht über die Leistungsgesellschaft. Wir leben in einer weißen, hetero- und cis-normativen Klassengesellschaft, werden in einer von Silberrücken dominierten Kultur erzogen. Sexismus, Rassismus, Ableismus und der Ausschluß von wirtschaflich schwachen Menschen, sind allgegenwärtige Symptome einer Ökonomie, die frühstmöglich in Gewinnende und Verlierende, in verwertbar und unverwertbar aufteilt.

Diese Verhältnisse sind umzustürzen und es ist wichtig, dass so viele Menschen wie möglich darüber Sprechen. Wenn die Substanz einer feministischen Agenda aber selten darüber hinauskommt, „ich war früher hässlich und es ist egal“ und „hahaha du weißt ja gar nichts über den Menstruationszyklus!“ ins Internet zu schreiben, dann veralbert sich dieser Diskurs selbst und leistet der Bewegung einen Bärendienst.

Wenn eine junge weiße Sophie Passmann eine junge schwarze Beyoncé neoliberal nennt, ist das keine feministische Kritik, es ist heuchlerisch und undurchdacht. Du kannst deine eigenen Bücher mit dem Argument einer Hautfarbe vor dir hertragen, aber dann sei selbst keine neoliberale Sophie mit unreflektiertem white privilege im Unterhaltungsfernsehen, die einer Debatte um ihrem eigenen Rassismus nicht einmal bei Twitter standhält.

Sophie Passmann profitiert mehr von dem System der alten weißen Männer, als sie sich eingestehen will. Keine Frau braucht emanzipatorische Authentizität, um etwas zu vermarkten. Aber Feminismus braucht mehr als Selbstvermarktung der gehobenen Mittelschicht. Es ist der Lauf der Dinge, dass alte weiße Männer sterben, aber wenn dann alte weiße Sophies auf ihre Plätze nachrücken, verändert sich vielleicht gar nicht so viel.

Ich bin dafür über alte weiße Männer zu reden, über ihren Raum in der Gesellschaft, was stört, was zu ändern ist, ich bin dafür Feminismus in einen popkulturellen Diskurs einzubinden. Auch bin ich dafür, dass mehr Frauen Bücher veröffentlichen.Vor allem aber bin ich dafür, dass Feminismus das Umstürzen der Verhältnisse stärkt und dafür muss er klar formuliert, konfrontativ, unbequem und klassenbewusst sein. All das ist Sophie Passmann nicht.

#Titelbild: re:publica/CC BY-SA 2.0

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Gegen Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus – am Frauen*kampftag geht es ums Ganze. Gespräch mit Friederike Benda

Friederike Benda, 31 Jahre alt, hat das Bündnis Frauen*kampftag mit ins Leben gerufen, ist im Frauenstreik Komitee Berlin und in der LINKEN aktiv.

Was ist das Frauen*kampftag-Bündnis in Berlin?

Vor sechs Jahren haben wir versucht, trotz notwendiger Benennung aller Differenzen und Widersprüche innerhalb der feministischen Bewegung unsere Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen. Nicht, weil wir Frauen alle gleich wären, sondern weil sich unser Wir über gemeinsame Forderungen herstellt. In Zeiten, in denen Feminismus zum Teil selbst zu einem neoliberalen Projekt geworden ist – etwa der »Hillary Clinton Feminismus« -, wollen wir deutlich machen, dass wir uns nicht mit Verbesserungen für wenige Frauen abgeben. Wir wollen ein sorgenfreies Leben für alle Menschen. Wir lassen uns nicht durch Frauenquoten und Antidiskriminierungsstellen ruhig stellen, auch wenn wir deren Notwendigkeit nicht in Frage stellen.

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