Corona-Demonstrationen: Die verpasste Gelegenheit

14. Dezember 2020

Autor*in

Marik Ratoun

Ein Debattenbeitrag als Erwiderung auf Marcel Hartwigs Einschätzung der Bewegung in „Festival des Irrationalismus“.

Am 07. November demonstrierten fast 20.000 auf einer von der „Querdenken“-Bewegung organisierten Demonstration in Leipzig. Was im Vorfeld der Demonstration stattfand, möchte ich eine „gelungene Massenmobilisierung“ nennen. Die Reaktion in der Linken auf diese Mobilisierung war, wie nicht anders zu erwarten, vernichtend. Im Einklang mit diesen Reaktionen bin ich überzeugt, dass es notwendig ist, die „Querdenken“-Bewegung zu beobachten und die völkischen und antisemitischen Ideologieelemente aufzudecken und zu kritisieren. Aber ich bin auch der Meinung, dass das plumpe Bashing der Bewegung durch hiesige Kommentator*innen eine Kompensation für das eigene Scheitern und die ausbleibende Strategie in Bezug auf Covid-19 ist. Denn es war ein Fehler, dass die Entfaltung des Potenzials einer Bewegung, die von Anfang an elitenfeindlich und staatskritisch auftrat, den neuen Rechten überlassen wurde, die diese Gelegenheit professionell erkannten und wahrnahmen und nun die Demonstrationen der Querdenker*innen mit Reichsflaggen und ihrer Symbolik dominieren. Dass dieser Fehler bis heute nicht als solcher anerkannt wird, macht die Sache noch schlimmer. Der Grund dafür, dass diese Gelegenheit zu einer progressiven oppositionellen Massenbewegung nicht genutzt wurde, liegt meines Erachtens tiefer, nämlich im verkehrten Selbstverständnis unserer Bewegung in Bezug auf eine grundlegende Opposition zu den Herrschenden und der fehlenden Erfahrung vor und Berührungsangst mit sozialen Bewegungen. Weil das Letzte durch das Erste bedingt wird, gehe ich nur auf den ersten Punkt ein.

Die französische Alternative

Um diesen Zusammenhang konkret zu illustrieren, können wir uns das Beispiel unseres französischen Nachbarn vornehmen. Die Gelbwestenbewegung, die sich ab November 2018 zu formen begann, dient als exzellentes Beispiel für eine soziale Bewegung auf Massenbasis, in der es die radikale Linke in Frankreich geschafft hat, die Präsenz der rechten Kräfte einzudämmen und die Bewegung vor dem grundlegenden Kippen nach rechts zu schützen. Auf den letzten Massenmobilisierungen waren kaum noch Akteur*innen der Rechten Szene präsent, die sich zwischen Antifa-Flaggen und Schwarzem Block verständlicherweise nicht mehr wohlfühlten.

Aber nicht nur die Gelbwestenbewegung, sondern auch die Corona-Situation wurde von linken Akteur*innen in Frankreich zur Mobilisierung genutzt. So wurde und wird konsequent die Opposition zur Regierung Macron verstärkt und kanalisiert, die sich in der Wut, über die im Vergleich zu Deutschland noch strengeren französischen Maßnahmen äußert, statt sich über den Ärger über die Maßnahmen zu mokieren. Ebenso wird Selbstorganisierung nicht Einzelpersonen in Nachbarschaften überlassen, sondern es wurden systematisch Solidarische Brigaden aufgestellt, die dezentral autonome Vergabeaktionen von Nahrungsmitteln, Masken und Desinfektionsgel organisieren, und die ihre Arbeit während der Pandemie stetig mit einem hinausweisenden Blick auf eine fortschrittliche Alternative zum aktuellen System kombinieren. Fakt ist, die französische Linke hat im Vergleich zur deutschen den entgegengesetzten Weg gewählt und sie hat damit Erfolg.

Zu spät für eine Intervention?

Natürlich könnte man einwenden, es sei zu spät für eine Intervention. Dann würde jedoch der Kampf aufgeben in einer Krise, deren Folgen die Gesellschaft noch lange beschäftigen werden und deren Potenzial für eine linke Mobilisierung nicht unterschätzt werden darf. Die Strategie der Linken hierzulande bestand im Wesentlichen darin, die Kritiker*innen der Maßnahmen zu hänseln und sie mit ihren Sorgen bezüglich der Einschränkung grundlegender Rechte sowie des finanziellen Überlebens alleinzulassen, zu behaupten Corona sei bald vorbei oder im Einklang mit der Regierung und den konservativen Medienmacher*innen staatstragend zu behaupten, dass es für alle das Beste sei, sich mit Maske zuhause zu verschanzen.

Damit ich nicht falsch verstanden werde, die Aufdeckung der braunen Ideologie, die Bezüge zu und Zusammenarbeit mit Bewegungen wie PEGIDA oder die Gefahr der Fruchtbarmachung der „Querdenken“-Bewegung durch die AFD ist eine wichtige Aufgabe und sie ist das Einzige, was uns in dieser Krise wirklich gelungen ist. Aber da es unser einziges Verhalten war, haben wir uns auf die falsche Seite geschlagen, uns in einen Abwehrkampf verbissen und die Gelegenheit verpasst, eine oppositionelle Massenbewegung zu übernehmen, zu unterstützen, mitaufzubauen oder zu radikalisieren.

Struktureller Antisemitismus und der Staat als Bollwerk gegen den Faschismus

Was ist der Grund für unsere Angst vor der Kritik am Staat und den Regierungsträgern, die dafür gesorgt hat, dass wir uns aus den kritischen Tendenzen in der Masse ferngehalten haben und lieber gemeinsam mit Merkel und ihren Minister*innen als Apologet*innen des Systems auftraten? Es ist die irrationale Angst, dass jede Kritik an der Regierung verkürzte Kapitalismuskritik und damit im Kern „strukturell antisemitisch“ sei. In dieser impliziten Grundannahme, die in Teilen unserer Bewegung unreflektiert als Axiom hochgehalten wird, liegt die Abneigung gegen soziale Bewegungen begründet, die sich gegen die herrschende Regierung und deren Maßnahmen wenden. Ebenfalls darin enthalten, ist der Glaube, dass es einen starken Staat braucht, um die faschistoiden Tendenzen der letzten Jahre und die rechtsextremen Netzwerke in Polizei, Bundeswehr und Verfassungsschutz aufzuhalten.

Doch das ist ein Trugschluss. Der „kapitalistische Mainstream“ ist kein „Bollwerk gegen den Faschismus“, die Angst vor Kritik an den Herrschenden ebenfalls nicht. Was hierdurch jedoch bewirkt wird, ist eine gesellschaftliche Isolation und das Verweilen in der eigenen sterilen Komfortzone. Da eine solche Strategie nur von Menschen wahrgenommen werden kann, die unter der aktuellen Ausbeutung nicht so stark leiden, dass sie ihre gesamte Lebenszeit für das Überleben im Hamsterrad der Lohnarbeit aufwenden müssen, ist sie keine geeignete Strategie für die Überwindung der kapitalistischen Moderne und trägt durch fehlenden Dissens zur deren Aufrechterhaltung bei.

Was tun?

Wie Marcel Hartwig in seinem Bericht richtig schreibt, werden mit der Kritik an den autoritären Maßnahmen, von der rechten Bewegung „antisemitische, verschwörungsideologische und offen rechtsextreme Deutungen verbunden“. Genau hier liegt allerdings der Hund vergraben: Es kommt auf die Deutung an, die mit der Kritik verbunden wird; wenn es nur eine gibt, erledigt sich die Frage nach der angemessenen. Diese Tatsache stimmt mich allerdings optimistisch. Entgegen dem weitverbreiteten Gefühl der Ohnmacht, das weite Teile der Linken verständlicherweise ergriffen und in einen Schockzustand versetzt hat, der langsam, aber sicher beendet werde sollte, gibt es also eine eindeutige Möglichkeit zu handeln, endlich handlungsfähig zu werden.

Wir sollten uns dazu aufraffen, in aufkommende Bewegungen zu intervenieren, andere Deutungen anzubieten, die Rechten zu verdrängen, die das vorhandene oppositionelle Potenzial gegenüber dem Staat ausbeuten und wir sollten endlich Erfahrungen mit sozialen Bewegungen machen. Natürlich ist die „Querdenken“-Bewegung aktuell keine Bewegung, mit der einfach so zusammengearbeitet werden kann. Aber das bedeutet nicht, dass sich in naher Zukunft nicht eine progressive Variante einer Bewegung aufbauen ließe, die Kritik an den Maßnahmen der Regierung übt und sie mit einer progressiven Gesamterzählung verbindet. Mit „Halt die Fresse“ schreienden Grüppchen von Antifa-Jugendlichen, denen nichts anderes einfällt, als diejenigen nicht ernst zu nehmen, die sie als „Covidioten“ oder „Leugner“ beleidigen, weil sie den Maßnahmen der Regierung skeptisch gegenüberstehen, mit solchen Leuten lässt sich nämlich keine Revolution machen.

# Titelbild: Nutshell Fotografie, CC BY-NC 2.0, Corona-Leugner*innen im Mauerpark am 02.08.2020

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12 Kommentare

    […] Bei­trag Coro­na-Demons­tra­tio­nen: Die ver­pass­te Gele­gen­heit erschien zuerst auf Lower Class […]

    rio 15. Dezember 2020 - 14:34

    juhuu! wieder einer, der es begriffen hat und das ausspricht, was endlich gesagt werden muss. Seit dem 1. Lockdown im Frühjahr frage ich mich, was es heute eigentlich bedeutet, ein “Linker” zu sein? Scheinbar was anderes als noch vor 20 Jahren…eines weiß ich jedenfalls, die sog. Antifa-Kids oder sagen wir doch gleich: die gesamte sich als postmodern versteh. und gebende (Pseudo-)Linke hat mit links oft wesentlich weniger zu tun, als sie selbst glaubt..im Gegenteil: reaktionär bis ins Mark! Herrschaftskritik? Fehlanzeige. Und: Bloß nicht in der eigenen Analyse dahin gehen, wo es wehtut, sprich: Wer profitiert von der ganzen Corona-Nr. und wird die Chose nicht doch auch gelenkt, mind. massiv beeinflußt von den Transhumanisten und Digitalkapitalisten, den Bank-Milliardären, etc. – die alle miteinander bestens vernetzt sind …freuen sie sich doch grad wie dolle (siehe Klaus Schwab vom WEF, für dessen Pläne des Great Reset sich das Virus super anbietet)…uiuiui…ich hör sie schon schreien, die Kinder der Linksliberalen: verkürzte Kap…blabla, Antise..blabla, Verschwö…blabla … was für ein Schwachsinn. Da schwallen Leute was von Revolution, die sie eigentl. gar nicht wollen, hab ich immer mehr das Gefühl. An die Gelbwesten musste ich schon häufig denken in letzter Zeit…das die da drüben das besser hinkriegen, wundert mich nicht. Die Linken hierzulande sind halt vor allem Deutsche, heißt: obrigkeitshörig und gehorsam…statt unangenehme Fragen zu stellen und die Herrschenden zu kritisieren, kritisiert man die Menschen auf der Straße..häh? Die Rechten kapern die Nr. (wobei das eine sehr verzerrte Wahrnehmung ist, geschaffen durch gezielte Medienpropaganda > Teile und Herrsche-Prinzip…ich hab mir diverse Livestreams angesehen und klar kann man nicht in die Köpfe schauen, aber 1/3 der Leute könnte auch im bürgerlichen Teil der Anti-SIKO-Demos in München mitlatschen…jedenfalls dominieren keine Rechten das Bild), jedenfalls überlässt man Ihnen ihr Plätzchen und stellt sich dann daneben wie die Blockwarte und beschimpft die Menschen.

    Nur um nicht falsch verstanden zu werden. Jeder Rechte, Antisemit etc. ist einer zuviel…auch könnte ich mich nicht einer Bewegung wie “Querdenken” anschließen, aber wie heißt es so schön bei Tucholsky:
    “Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.“

    Außerdem: Ist es nicht schön, wenn Menschen sich wehren, weil sie glauben, dass es Dinge rund um Corona zu klären gibt..bei dieser einseitig geführten Debatte über Monate und gleichzeitg bei vielen berechtigten Fragen? Darf nur noch demonstrieren, wer auch richtig gendert oder wahlweise auf einer Klimademo war oder ist Demonstrieren eigentlich nur Linken vorbehalten? So kommt’s mir jedenfalls grad vor. Was für eine Arroganz!

    Viele sind das erste Mal auf einer Demo..das ist doch zunächst erfreulich….

    Also, nicht immer gleich die Schubladen aufmachen. Die Grenzen verlaufen nicht zwischen links und rechts, sondern zwischen oben und unten und genau dafür wurde vor langer langer Zeit doch mal die linke Bewegung gestartet. Wenn also Linke glauben, sie können irgendwas von Ihrer Moral-Kanzel verändern, noch dazu den Kapitalismus besiegen, braucht es: Menschen…einfach nur Menschen und vor allem viele (s. Gelbwesten) Wer den real exist. Kapitalismus mit seinen immer perverseren Auswüchsen und Umverteilungsorgien (Corona ist das größte Umverteil.”programm” aller Zeiten) bekämpfen will braucht Bündnisse außerhalb der eigenen Blase bzw. sollte nicht mit dem Gesinnungstest unterm Arm rumlaufen. Es müssen eben ALLE auf die Straße. Das pauschale Menschen-Bashing vieler Junglinker schadet nicht nur systemat. der linken Bewegung, es hilft auch noch denen, die man sonst immer vorgibt, zu bekämpfen. Das, was gut ist an postmodernem linken Wirken, bspw. das Aufdecken von strukt. Rassismus bei den Bullen, Behörden etc., Gendergerechtigkeit usw. macht sich der Kapitalismus zu eigen und “schminkt” sich damit ein hübsches Gesicht, indem Konzern XY was von Diversity schwallt etc….dahinter bleibt es aber die gleiche Fratze wie eh und je.

    Meine Empfehlung: “Die Massenpsychologie des Faschismus” von Wilhelm Reich lesen.

    Der Faschist ist tendenz. immer der, der nach Autorität lechzt, nicht der oder die, die sie bekämpfen.

    Ahoi

    Linke Selbstkritik › Corona Doks 16. Dezember 2020 - 20:48

    […] "Corona-Demonstrationen: Die ver­pass­te Gelegenheit" über­schrie­ben ist, ist am 14.12. auf lowerclassmag.com […]

    Franziska Bicher 16. Dezember 2020 - 21:10

    Guter Artikel. Ich würde mich freuen, wenn Linke und Querdenken gemeinsam vorgehen., dann können sie viel erreichen. Die übergroße Mehrheit der “Querdenker” sind weder Nazis noch Antisemiten, sondern ehrlich um die Demokratie besorgt, das konnte ich in zahlreichen Gesprächen feststellen, die Rechten versuchen, sich da dran zu hängen.Wir sollten nicht auf das “Teile und
    herrsche” der Politik hereinfallen.

    Holger Holub 16. Dezember 2020 - 21:23

    Vielen Dank, Genossen, für eure Berichte. Mein Herz macht trotz der schrecklichen Lage doch Sprünge über jeden Linken, der noch Mut hat und auf Seite von Demokratie und Verstand ist. Wir müssen lauter werden.

    Vernetzung ist gut. Bisher gibt es kaum eine Anlaufstelle. Auf Telegram gibt es die FREIE LINKE, die Beiträge von linken Kritikern der autoritären Wende versammelt und auch einen Chat hat und gerade an der Vernetzung linker Kritiker des Corona-Irrsins ist.

    https://t.me/freielinke

    https://t.me/freielinkechat

    Willy246 17. Dezember 2020 - 10:15

    Die gesamte Linke hat in der Corona-Kriese gezeigt, dass sie nicht willens oder fähig ist eine soziale Bewegung zu leiten und zu übernehmen. Was meinte schon ein großer Denker was Links sein heute bedeutet: „Gut über Migration zu reden und die Gendersternchen richtig zu setzen“. Soviel zu der Problemwelt der Linken. Sie unter scheidet sich nach meiner Auffassung gänzlich von der Welt derer, die täglich schuften müssen und die Angst haben das man ihnen die Grundrechte, die im GG verbrieft sind mit ein paar fadenscheinigen Gründen auch noch nimmt. Mit diskriminierenden Sprüchen, die man am Rande stehend den Demonstranten entgegen schreit überzeugt man niemanden. Stattdessen rennt man Fr. Dr. Merkel und Co. hinterher, was eh keiner versteht. Die Changs ist vertan.

    EK 17. Dezember 2020 - 10:37

    Sehr schöner Artikel. Danke dafür! Ich bin zum ersten Mal hier auf dieser Seite und dieser Artikel stimmt mich hoffnungsfroh, dass die Linke endlich die Augen öffnet! Ich habe mich seit Monaten gefragt, was eigentlich mit der Antifa los ist. Von wegen Impfen ist Liebe… Wie können die glauben, dass die Pharma-Mafia es wirklich gut mit uns meint? Ich arbeite schon länger mit Menschen, die durch das schulmedizinische Raster fallen und über Jahre im Überlebenskampf sind. Es gibt nunmal Dinge, die wissenschaftlich (momentan) nicht erklärbar sind. Das ist aber keine Rechtfertigung dafür, Menschen die z.B. gängige Medikamente oder Impfungen nicht vertragen, als Spinner abzustempeln. Das ist auch ein Aspekt, der Menschen systemkritisch sein lässt. Ohne überhaupt links oder rechts zu sein.

    Birgit Niemann 17. Dezember 2020 - 12:41

    Auchfür mich ist es erfreulich, das endlich auch von Links mal Einschätzungen zu finden sind, die den Balken im eigenen Auge thematisieren. Allerdings fand sich eine entsprechende Einschätzung bereits im April von Clemens Heni auf der Seite des BICSA https://www.bicsa.o.rg/allgemein/antifa-pogo-heribert-prantl-und-henryk-m-broder-gegen-die-generalprobe-fuer-den-notstand/, auf den ich allerdings auch erst letzte Woche gestoßen bin. Man kann und muss davon ausgehen, dass es noch nicht zu spät ist, auch von links den Widerstand gegen die Regierungspolitik bezüglich der Corona-Maßnahmen zu organisieren. Ein wichtiger Schritt wäre aus meiner Sicht dabei die Organisation des von regierungs-offizieller Seite massiv unterdrückten wissenschaftlichen Diskurses zu der Frage, inwieweit überhaupt eine epidemische Lage nationaler Tragweite vorliegt. Wirkung würde eine solche Diskussion allerdings vor allem dann entfalten, wenn die angepasste parlamentarische Linke damit das Tabu im Parlament brechen würde, woran ichnicht wirklich glauben kann.

    D. D. 17. Dezember 2020 - 16:36

    Es gibt viel Verpasstes nachzuholen von Seiten der Linken, die sich in ihrem selbstgerechten Weltbild und ihrer eigenen Blase gemütlich ins Cocooning zurückgezogen hatten. Vor allem solltet Ihr Euch entschuldigen bei Leuten wie Dr. Wodarg oder Prof. Dr. Bhakdi, deren Rufschädigung Ihr mit verschuldet und ihnen auch nicht einmal zugehört habt. Dabei hat Dr. Wodarg bereits 2x den selben Betrugsversuch bei anderen angeblichen Pandemien aufgedeckt, die wie eine Blaupause für Corona waren. Stattdessen habt Ihr ungeprüft zu 100% das Merkel- Angst- Narrativ übernommen, das von Spahn, Drosten, Wieler und Lauterbach souffliert wurde, die alle unter Interessenskonflikten zu stehen scheinen. Der PCR-Test ist im Grunde nichtssagend(-weil für Diagnosen unzulässig), dennoch die Grundlage sämtlicher Entscheidungen. Kann man das “Fakten” nennen? Als ob Drosten unisono den Inbegriff der “Wissenschaft” im Lande verkörperte( auch und zumal dessen Professur ohne Habilitation erfolgte und seine Dissertation gerade geprüft wird); alle wahrhaftigen Wissenschaftler und Ärzte müssen allerdings derzeit mit Berufsverboten rechnen, wenn sie ihre Bedenken dagegen äußern. Es wurde so viel gelogen und manipuliert, dass sich die Balken biegen. Da bekam plötzlich die bisher absurde AfD- Parole von der “Lügenpresse” ein ganz anderes Gewicht! Man erlebte tatsächlich die pure Verunglimpfung, Abwertung und Diffamierung, eben “Hofberichterstattung”, für jeden deutlich spürbar.
    Menschen fragten sich, warum man von rot-grün gegen die aufkommende Zensur keinen Protest hörte.

    Wichtig ist es nun, die Hauptakteure des Pandemie- Theaters als das, was sie sind, zu entlarven! Der Drosten- PCR-Test muss als großer Schwindel offengelegt werden, um das Kartenhaus einstürzen zu lassen. Der grüne Claudio David Sieber hatte es früher begriffen!
    Die TibMolbiol- Giftküche für Biowaffen muss sofort von der Staatsanwaltschaft verriegelt und der PCR-Test sollte umgehend beendet werden! Auch die Antikörper-Schnelltests sind total unzuverlässig.
    Dann wird sich von allein herausstellen, dass Corona gar nicht häufiger oder tödlicher verläuft, als eine mittelschwere Grippe und wir gar keine Impfung brauchen!
    siehe auch wodarg.com oder corodok.de, wo man alle wichtigen, evidenzbasierten Informationen vorfindet!

    juvo 17. Dezember 2020 - 17:20

    Ist doch alles in Ordnung. Kleber und Will gendern korrekt, niemals mehr fehlen “innen” und Gendersternchen. Und alle fahren nur noch Fahrrad und tanzen um den Dorfbrunnen . Die Linke ist längst an der Macht. Sie weiß es nur noch nicht.

    dieter 18. Dezember 2020 - 6:37

    Der Genosse Ratour hat zwei kleine Fehler in seinem Bericht. Die Gelbwestenbewegung begann im November 2018! Und: Es gibt keine Reichstagsflaggen, gemeint ist wohl die Reichskriegsflagge! Ansonsten: Große Zustimmung zu seiner Einschätzung.