Schrankenlose Ausbeutung – zur „imperialen Lebensweise“ (III)

Die Produktionsseite der imperialen Lebensweise

Profit und Kapitalakkumulation sind dem Kapitalismus ebenso Ziel wie Voraussetzung. Daraus ergibt sich ein Wachstumszwang, ein innerer Zwang zu expansiver wirtschaftlicher Aktivität, deren Grundlage die Ausbeutung von Mensch und Natur bildet.1 Schrankenlose Ausbeutung – zur „imperialen Lebensweise“ (III) weiterlesen

Flattr this!

Schrankenlose Ausbeutung – zur „imperialen Lebensweise“ (II)

Die Konsumseite der imperialen Lebensweise

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit und den weit verbreiteten Wohlstandssteigerungen verallgemeinerte sich die imperiale Lebensweise in den kapitalistischen Zentren. Im Kampf um die Verteilung der Produktivitätsfortschritte rückten für die ArbeiterInnenbewegung Fragen der Arbeitszeit zugunsten einer Teilhabe am kapitalistisch produzierten Warenreichtum immer weiter in den Hintergrund, ebenso die Frage nach dem Eigentum an den Produktionsmitteln. Schrankenlose Ausbeutung – zur „imperialen Lebensweise“ (II) weiterlesen

Flattr this!

Schrankenlose Ausbeutung – zur „imperialen Lebensweise“ (I)

Luftverschmutzung, Klimawandel, Abholzung, Verlust biologischer Vielfalt, Bodenerosion oder Übernutzung natürlicher Rohstoffe: die (selbst)zerstörerischen Folgewirkungen der auf Profit und Kapitalakkumulation basierenden gegenwärtigen Produktionsweise und des ihr entsprechenden Konsumverhaltens auf die Natur sind allgemein bekannt – sofern man die Problemfelder nicht verdrängt oder sich rationalen Argumenten verschließt. Nutzen und Kosten des auf Massenkonsum basierenden modernen Kapitalismus verteilen sich zudem äußerst ungleich. Nicht nur in den kapitalistischen Zentren, in denen das Ausmaß an der Teilhabe am Wohlstand zwischen den, aber auch innerhalb der Klassen höchst ungleich ausfällt. Sondern v.a. zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden sowie den gegenwärtig lebenden und den folgenden Generationen. Der Frage, warum Problemerkennung und zumindest ansatzweise Problemlösung dennoch derart auseinanderklaffen, widmen sich Ulrich Brand und Markus Wissen in ihrem Buch „Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“. Schrankenlose Ausbeutung – zur „imperialen Lebensweise“ (I) weiterlesen

Flattr this!