Filmkritik: Tod den Hippies – Es lebe der Punk!
Mit „Tod den Hippies – Es lebe der Punk!“, der seit vergangenem Donnerstag in Kino läuft, soll Regisseur Oskar Roehler ein teilautobiographisches Stück seiner Jugend als Punk in Westberlin verfilmt haben. Nicht nur, dass der Film völlig misslungen ist – auch den Punk muss man mit der Lupe suchen. Man fragt sich wirklich, ob Roehler jemals Berührungspunkte zu dieser Szene hatte oder ob es sich hier um einen Marketing-Gag handelt. Doch gleichzeitig passt der Film hervorragend zur Feuilleton-Verniedlichung und nachträglicher Entpolitisierung einer Subkultur.
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