[Deutsch für Kenner I] Großschreibung als Waffe und jüdischer Buchstabenklau

Die jüngste Redaktionssitzung des Lower Class Magazines hat die Wende eingeleitet. Nachdem Kamerad Paul von der Kölner Zweigstelle darauf hingewiesen hat, dass sich bei den Berlinern nicht nur gelegentlich gröbere Verstöße gegen Duden und guten Geschmack finden, haben wir beschlossen nun intellektuell aufzurüsten. Wen fragst du, so du endlich das Deutsche erlernen willst, überlegten wir hart. Nicht lange dauerte es, da kamen wir zu dem Schluss, es kann nur einen Ansprechpartner in Sachen Sprachreinheit geben: Wir wendeten und wandten uns an die soziale Heimatpartei, die NPD. Denn nur bei ihr findet sich toitsche Rede- und Schriftkultur in ursprünglicher Form, nicht dieses von Zionisten, Bolschewiken und Arabern komplett zerrüttete „Deutsch“ der BRD-GmbH. Wir stellen die wichtigsten Regeln vor, die man beachten muss, will man syntaktisch, grammatikalisch und semantisch korrekt auf dem Pfad der Ahnen wandeln.

() „dass“ und „das“ – Andersrum wird ein Springerstiefel draus!

Das gängige, dem unterworfenen deutschen Volk eingetrichterte Vorurteil lautet: „Das“ ist der unbestimmte Artikel und steht vor Substantiven, zum Beispiel „das Arschloch“ oder „das Rotlichtmilieu“; „dass“ hingegen – so die Mainstreamversion – leitet Gliedsätze ein, wie etwa: „Unmittelbar nach dem Heulen der Sirene wurde den Dresdnern klar, dass wohl nicht so viel vom Eigenheim übrig bleiben würde.“ Alles Humbug! In die Welt gesetzt von einer der Ostküste hörigen Journaille. In Wahrheit ist es umgekehrt. „Dass“ ist der bestimmte Artikel, „das“ benutzt man zur Einleitung von Gliedsätzen. Sehen und lernen:

Die komplette Regel demonstriert uns hier der User „Kelten Kreuz“:

Kelten Kreuz verwendet zudem den geschmeidigeren Ausdruck für „Entzug“, „entsucht“. Schon auf den ersten Blick kann man erkennen, dass das altpreußische „entsucht“ wesentlich sinnvoller ist, als der schuldkultdeutsche „Entzug“.

() Kreative Satzkonstruktionen

Im Zuge der in der Nachkriegsordnung vorgesehenen Zurechtstutzung des Deutschen sind einige Möglichkeiten kreativer Satzbildung verschüttet worden. Altmeister Kelten Kreuz führt vor: „Cindy Müller ohne Asylanten ohne andere Kulturen wie Moslems haben wir keine Unkosten Asylanten leben kostenlos bekommen einfach so Geld und bring noch Drogen mit.“ Hier wechselt elegant der Adressat. Der Sprecher erzählt zunächst über Asylanten, mitten im Satz kommt die Wende, er spricht nun „Cindy“ direkt an und fordert sie auf: „und bring noch Drogen mit“. In keiner anderen Sprache könnte das so reibungslos funktionieren.

() Groß-/Kleinschreibung als Waffe

Hier wurde der Sprache unserer Großväter gar übel mitgespielt. Nutzten noch unsere Opis die Groß- und Kleinschreibung dazu, besonderer Wertschätzung bzw. Mißachtung Ausdruck zu geben, soll heute – welch egalitärer Wahn – jedes Substantiv groß geschrieben werden. Wo kommen wir da hin?! Konnte früher beispielsweise der „bolschewik“ klein geschrieben werden, um dieser roten Ratte auch im Schriftbild den Fangschuss versetzen zu können, bekommen heute national gesinnte Schüler schlechtere Noten, nur weil sie die Groß-/Kleinschreibung nach der Tradition ihrer eigenen Kultur als Waffe einsetzen. Hier demonstriert uns Andre wie´s richtig geht.

In der Wendung „dieses minister“ kombiniert Andre zwei Stilmittel. Der Minister, ein Schuft, der irgendetwas mit Ausländern zu tun hat, wird erstens klein geschrieben, um ihn zu degradieren, nach ganz unten, wo er hingehört. Zweitens aber, und da zeigt sich wahre Könnerschaft, wird er versachlicht. „Dieses“ Minister heißt es nun. Der Gegner ist nun schon im Schriftbild unter die Satisfaktionsfähigkeitsgrenze gedrückt, ihm bleibt nur noch der Rücktritt.

Darüber hinaus bietet sich aber auch noch die umgekehrte Möglichkeit. Sachverhalte, die einem besonders wichtig sind, können hervorgehoben werden, indem man sie groß schreibt. Hier etwa die Kameraden der NS-Kapelle SKD: „Was ist mit den Zahlreichen Deutschen …“ Wo der bildungsarme Dorf- und Wiesengermanist einen schweren Fehler sähe, wird in Wirklichkeit von der richtigen Groß-/Kleinschreibung Gebrauch gemacht. „Zahlreiche Deutsche“ muss groß geschrieben werden, um zu betonen, dass es sich wirklich um sehr, sehr, sehr, sehr viele handelt.

In diesem kurzen Beitrag führen uns SKD – da merkt man, dass es sich um Kulturschaffende handelt – gleich mehrere Regeln vor Augen. Neben dem richtigen Einsatz der Groß-/Kleinschreibung wird hier auch eine semantische Ambivalenz genutzt: „Hätten Gewissen Leute doch ruhig mal weiter gemacht…“ Das „Gewissen“ und „gewisse“ fällt hier zusammen, ein geradezu Heideggerianisches Schöpfertum in Sachen Sprache tut sich auf, in einem Atemzug wird gesagt, dass es sich um bestimmte Leute handelt und diese zugleich nach ihrem Gewissen handelten.

() Infinitvkonstruktionen: Der Doppelgöbbels

Das neue, technokratisch verkürzte „Deutsch“ sieht etwa folgenden Satz vor: „Diese Hunde schreiben doch tatsächlich einen elendig langen Text, nur um sich über uns lustig zu machen.“ Die hier vorkommende Konstruktion im Gliedsatz enthält einen Infinitiv. Ein anderer möglicher Satz, wenngleich schon das als umgangssprachlich gilt in dieser Schuldkultrepublik, wäre: „Kommst du zum Grillen vorbei.“

Dem Urdeutschen wohnen abermals mehr Möglichkeiten inne. Es sieht die Kombination beider Möglichkeiten vor, ein sogenannter Doppelgöbbels, benannt nach dem größten Propagandaminister aller Zeiten, der gewohnt war, seine kunstvollen Reden mit selbigem abzuschließen. Hier führt uns ein Nutzer namens Preußischer Terrorvolker den Doppelgöbbels in Reinform vor: „Wir brauchen Unterstützung zum sie raus zu holen.“

() Dem Buchstabenklau durch Juden trotzen

Ganz klar ist der Einfluss jüdischer Sprachverschandelung im Falle des alten deutschen Wortes „Wiederstand“. 1974 meldete sich der Zentralrat der Juden bei der Bundesregierung und forderte ein weiteres Mal Wiedergutmachung für vermeintlich diesem Volk angetanes Unrecht. Dieses Mal forderten die Ostküstenanwälte das „e“ aus dem Wort „Wiederstand“, wohl um selbigen, sofern er national gesinnt ist, zu brechen.

Die Bundesregierung stimmte zu, und das „e“ wurde an einen geheimen Ort verbracht, einigen Publikationen aus dem Umfeld des Kopp-Verlages zufolge in eine unterirdische Basis im Bermuda-Dreieck, von der aus auch das Wetter, der Finanzmarkt und die Berliner S-Bahn gesteuert wird. Seit dieser Zeit ist es strengstens verboten, das Wort „Wiederstand“ auch nur zu erwähnen, was sich schon in frühen Jahren zeigt, wenn national gesinnte Schüler von Lehrern als hirnamputierte Komplettversager diskriminiert werden, nur weil sie an der volkstreuen Schreibweise des Begriffs festhalten. Einige aber lassen sich auch dadurch nicht vom rechten Pfad abbringen:

Nachdem dem „Wiederstand“ das „e“ entzogen ward, gab man an der Ostküste aber noch lange nicht Ruhe. Vielen anderen Begriffen wurden in den folgenden Jahren und Jahrzehnten Buchstaben, Leerzeichen und Schlimmeres entwendet. Was der Schüler von heute umgangssprachlich als „rumlaufen“ kennt, hieß in güldeneren Zeiten einst „Rum laufen“, weil die alten Germanen nach dem ein oder anderen Rum eben gerne im Kreis liefen, um den Schwips auszukosten. Der Zwischenraum wurde hier schamlos entwendet, ganz so wie zuvor der Raum für´s Volk im Osten.

Anders verhält es sich mit dem Wort „hinweiß“. Hier musste die Bundesrepublik als Zugeständnis an den Political-Correctness-Diskurs das im „ß“ implizit enthaltene „ss“ streichen, damit das nun nicht mehr korrekte Wort „weiß“ verschwindet. Aus „hinweiß“ wurde „Hinweis“. Eine Schande.

() Das Interpunktionsverbot

In einer kaum bekannte Note Adolf Hitlers an den Architekten seines Vertrauens, Speer, heißt es: „Mir lieber Speer ist aufgefallen in den Protokollen der Weisen von Zion sind außerordentlich oft Punkte Fragezeichen und Kommata lass uns fürderhin ohne diese Werkzeuge Zions schreiben“ Er führte weiter aus, dass die Interpunktion wohl dazu diene, den Gedanken in die jüdische Ratio zu zwängen, da wo er eigentlich ungehindert ins Mystische, also nach Walhalla, entrücken will.

Zwar ging das Wissen um die den deutschen Geist zersetzende Wirkung der Interpunktion später verloren, einige Freunde der NPD pflegen diese Tradition aber nach wie vor. Sehen Sie hier ein Beispiel aus einer Debatte um Ausländer, die sich weigern deutsch zu lernen.

() Lesen, lernen, weitergeben

Sie haben nun einige Grundzüge des richtigen Urdeutsch erlernt. Bleiben Sie dran, wir werden den Kurs bald fortsetzen. Sie lernen dann von Anglizismen, dem leidigen seit/seid-Unterschied oder verlorengegangenem Kulturgut wie dem Begriff „exestieren“ oder dem in der gegenwärtigen Asyldebatte besonders wichtigen „intirgrieren“.

Aber halt! Lernen Sie nicht nur für sich, nein, geben Sie ihren Kindern weiter, wie schön die Sprache unserer Ahnen ist!

Ihr nidrig klasen magatsin

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Ein Gedanke zu „[Deutsch für Kenner I] Großschreibung als Waffe und jüdischer Buchstabenklau“

  1. Großartig! Vielen Dank für die sachdienlichen Hinweise. Bei meiner nächsten schriftlichen Konversation mit einem Nazi werde ich das berücksichtigen, vielleicht werden meine Beleidigungen dann besser verstanden.

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