We can learn to love again? – Pink, 2013
To be left outside alone, when its cold out here. – Anastacia, 2004
Wir befinden uns in einer Situation permanenter Krisen, angeheizt durch die kapitalistischen Kriege, ihre Brutalität in Form von Landnahme, Zerstörung und Millionen von Toten. Faschist*innen und Patriarchen in Regierungen und auf den Straßen führen einen internationalen Raubzug gegen die körperliche Selbstbestimmung von Frauen und Queers. Nicht zuletzt durch die Veröffentlichung der Epstein-Files wurde deutlich, dass der politische Gegner gut vernetzt, materiell beispiellos aufgestellt und schlagkräftigt ist. Dennoch ist keine organisierte Kraft in Sicht, die diese Barbarei beenden könnte.
Heute, am 8. März 2026, gehen wir als Feminist*innen auf die Straße. Aber so wütend unsere Protestrufe auch sein mögen, so boshaft sind auch die Streitigkeiten unter uns. Auch wenn es gelingt an wichtigen Tagen kollektiven Widerstand auf die Straßen zu tragen, führen diese Unstimmigkeiten vor, während und nach den Protesten zwischen den beteiligten Personen und Gruppen zu Entsolidarisierung und Zersplitterung.
Es stellt sich die Frage, wie wir an diesen Punkt gelangt sind, wie sich die feministische Lage in Deutschland konkret darstellt und welche Veränderungen möglich wären. Als Teil der feministischen Bewegung – bzw. des feministischen Stillstands – wollen wir diese Diskussionen führen, um einen Ausweg aus der aktuellen Ohnmacht zu finden. Dieser Text ist Teil davon. Er will und kann keine Lösung bieten und erhebt auch keinen Anspruch auf absolute Wahrheit. Vielmehr kann er als Zwischenstand unserer Erkenntnisse verstanden werden. Wir wünschen uns Kritik, Ergänzungen, Veränderungsvorschläge. Lasst uns gemeinsam streiten – der Veränderung willen! –
Feministische Randale (Hannover) und Feministische Front (bundesweit), 8. März 2026
[Disclaimer: Folgender Text ist die gekürzte Version. Die vollständige Fassung findet ihr hier.]
Historischer Kontext
That‘s the way love goes. – Janet Jackson, 1993
Die Entstehungsgeschichte des Feminismus ist geprägt von grundsätzlichen Differenzen.
Einen der ersten Widersprüche stellt der Konflikt zwischen sozialistischem und bürgerlichem Feminismus dar. Auch wenn es Mitte des 19. Jahrhunderts verbindende Ansätze durch Personen wie Flora Tristan gab, entstanden Reibungen, die zu der Entstehung der bürgerlichen Frauenbewegung führten. Während die bürgerlichen Feminist*innen für Gleichberechtigung im bestehenden System kämpfen, ist für die Sozialist*innen die Frauenfrage zwangsläufig mit der Klassenfrage verbunden.
Während des Ersten Weltkriegs verschärft sich dieser Konflikt als die bürgerliche Seite Frauen – scheinbar als emanzipatorischen Schritt – in den Kriegseinsatz integrieren will, während die proletarische Frauenbewegung die Frau als Unterdrückte in einem Netzwerk komplexer, struktureller Ausbeutungsverhältnisse begreift. Unter keinen Umständen soll diese eine Komplizinnenschaft mit imperialistischen Strukturen eingehen.
Parallel zeigt sich im US-amerikanischen Kontext ein weiterer grundlegender Bruch in Form einer rassistischen Verengung des feministischen Subjektes auf die weiße, bürgerliche Frau. Insbesondere von der Suffragetten-Bewegung werden Schwarze Frauen exkludiert. In Folge existieren Schwarz-feministische Gruppen nun als getrennte, parallele Strukturen und das feministische Subjekt wird erstmals als rassifizierte Kategorie sichtbar. Die Konsequenz ist auch eine theoretische Neubestimmung, die deutlich macht, dass Geschlecht nicht isoliert, analysiert werden kann.
Things fall apart, but nothing breaks like a heart. – Miley Cyrus, 2018
In der zweiten feministischen Welle analysiert der lesbische Separatismus Heterosexualität als Manifestierung patriarchaler Machtverhältnisse und spricht sich dementsprechend für einen totalen Bruch mit „der Männerwelt“ aus. Damit wurde der Grundstein für den heute vielerorts geläufigen FLINTA* -Begriff gelegt. Die „Sex Wars“ der 1970er und 1980er Jahre führen die Auseinandersetzungen über Sexualität fort, jedoch bezogen auf die analytische Frage, ob Sexarbeit als Ausdruck sexueller Autonomie und Selbstermächtigung oder als strukturelle Gewalt und Symptom eines ausbeuterisch-patriarchalen Systems gedeutet werden kann.
In der dritten feministischen Welle wird die Frage nach dem feministischen Subjekt durch die Auseinandersetzung mit trans*inklusiven Positionen explizit fortgeführt. Trans*exkludierende Strömungen definieren Geschlecht im biologisch-essentialistischen Sinne und binden das feministische Subjekt an körperliche Merkmale innerhalb eines binären Geschlechtersystems.
Trans*inklusive Ansätze verstehen Geschlecht hingegen als sozial geformte, selbst zu bestimmende Kategorie, die u.a. durch alltägliches Handeln, Sprache und Verhalten stilisiert wird. Der Fokus verschiebt sich hier von einem klar definierten, abgegrenzten Subjekt hin zu einer Solidarität mit allen, die vom binären Geschlechtersystem unterdrückt werden.
Love is a losing game. – Amy Winehouse, 2006
Vor dem Hintergrund dieses historischen Abrisses wird deutlich, dass viele der aktuellen Spaltungen bzw. Spaltungsursachen als Fortführungen historischer Konflikte zu verstehen sind.
Aktuelles
Only love can hurt like this. – Paloma Faith, 2014
Um den aktuellen Stand der feministischen Bewegung besser fassen zu können, beziehen wir uns auf die Ergebnisse einer im Jahr 2025 bundesweit durch die Feministische Front durchgeführte qualitative Umfrage. Dafür wurden sowohl Fragebögen als auch Workshopangebote und Interviews durchgeführt. Von Göttingen bis in den Schwarzwald – was erleben Feminist*innen?
Angesichts der Spaltungshistorie sind die Ergebnisse nicht überraschend: Auch heute ist das Gefühl von Fragmentierung, Generationenkonflikten und Spaltungslinien unangefochten am häufigsten vertreten, gefolgt von der Wahrnehmung von Barrieren. Es wird über eine grundsätzliche Unzugänglichkeit feministischer Politkontexte berichtet. Feministisch-aktivistische Teilhabe sei außerstädtisch schwer, vor allem auch ohne Wissen in Bezug auf linke Codes. Streit über verschiedenste Inhalte sei zudem an der Tagesordnung.
Warum bleiben Feminist*innen trotzdem am Ball? Bestärkung komme durch das Gefühl von Zusammenhalt zustande. Zusätzlich würde man der Bewegung nicht gerecht werden, wenn nur Konflikte thematisiert würden. Denn es gibt durchaus auch Erfolgserlebnisse, größere Demonstrationen oder Orte der Gemeinschaft. Eine zusätzliche emotional treibende Kraft sei, so sagen Feminist*innen, die Wut über die aktuellen Zustände und der Unmut über die eigene Betroffenheit von eben diesen.
When it hurts so bad. – Ms. Lauryn Hill, 1998
Neben klassischen feministischen Forderungen, wie ein Ende von Gewalt und Femi(ni)ziden, das Schaffen neuer Familienkonzepte und Rollenbilder, wünschen sich Feminist*innen Zugangsmöglichkeiten, d.h. einfache Anlaufstellen zur Teilhabe, zum Mitwirken. Sich in geheimen Räumen zu treffen, wird daher eher abgelehnt.
Zu guter Letzt träumen Feminist*innen von einer Zukunft, die Gemeinsamkeiten und Vernetzung ins Zentrum rückt. In diesem feministischen Traum werden Spaltungen überwunden, Dissense akzeptiert, undogmatisch diskutiert, Kompromissbereitschaft gezeigt. All das, um am Ende gemeinsame Ziele in die Tat umzusetzen – nicht nur reden, sondern auch machen.
Durch diese Bestandsaufnahme zieht sich ein roter Faden: Alle scheinen zu wollen, niemand scheint zu können. Das Interesse an gemeinsamer Arbeit und gemeinsamem Kampf ist groß, aber die Gräben scheinen (zu) tief. Es mangelt an Möglichkeiten und Strukturen zur Vernetzung.
Kontext Hannover
Too little too late. – JoJo, 2006
Was wir zuvor als strukturelles Problem beschrieben haben, zeigt sich nicht nur abstrakt. Die Zersplitterung von feministischen Bewegungen lässt sich zum Beispiel in Hannover konkret beobachten. Und genau darum geht’s, um die Praxis, die Konflikte nicht aufklärt, sondern eskaliert – und dabei das kaputt macht, was wir eigentlich aufbauen wollen.
In Planungstreffen zum Feministischen Kampftag trafen Gruppen und Einzelpersonen mit unterschiedlichen politischen Schwerpunkten aufeinander und es war geplant, gemeinsame Grundsätze, im Sinne eines Minimalkonsenses, zu vereinbaren, um zusammenarbeiten können.
Statt auf konkrete Argumente einzugehen, wurden wahrgenommene Gegner*innen eingeschüchtert. Dies geschah durch zur Rede stellen in Einzelgesprächen nach dem Plenum, Drängen auf Knopfdruck-Argumente, Schreien während Diskussionen oder Nachäffen. Personen, die die eigene Meinung nicht teilten, wurden angegangen, diffamiert und teilweise beleidigt. Die Kompromisslosigkeit hatte Folgen: Es kamen immer weniger Menschen zu den Treffen, das Bündnis wurde aufgelöst und einzelne Gruppen haben unabhängige 8. März Demonstrationen organisiert. Die üblichen Lager. Getrennte Mobilisierung, getrennte Sichtbarkeit. Getrennte Kämpfe.
These Words. – Natasha Bedingfield, 2004
Diese ermüdende Spaltung ist nicht willkürlich und scheint sich in das gesamtgesellschaftliche Verlangen nach einfachen Lösungen einzureihen – sie spielt dem Patriarchat direkt in die Karten. Aber wir können uns das nicht leisten! Wir müssen uns gegenseitig zuhören und auch den Willen haben, einander zu verstehen. Wie Rosa Luxemburg einst sagte, „Freiheit ist immer [die] Freiheit des Andersdenkenden“.
Konflikt
I wanna ruin our friendship. – Studio Killers, 2013
Wenn wir über Konflikte in feministischen Räumen sprechen, stellen wir folgende Dinge fest:
1) Der eigentliche Konflikt ist ein Machtkonflikt um Deutungshoheit.
Viele Auseinandersetzungen drehen sich weniger um unüberbrückbare inhaltliche Gegensätze als um die Frage: Wer definiert, was „Feminismus“ ist? Wer setzt Themen? Welche Perspektiven gelten als legitim? Frei nach Jo Freeman eskaliert der Ton, sobald Differenz als Bedrohung der eigenen Definitionsmacht erlebt wird – und so wird politische Vielfalt zur Konkurrenz.
2) Wir haben nicht gelernt, Konsens zu finden.
In vermeintlich individualistischen Gesellschaften, wie man sie oft in sogenannten Industriestaaten, wie z.B. Deutschland und in den USA vorfindet, wächst man mit dem Bild auf, selbst das Zentrum jeglichen Handelns zu sein. Die Identität stützt sich aufs eigene Schaffen, Denken, Sein und nicht etwa auf eine kollektivistische Abhängigkeit von anderen. Was wir dadurch auch lernen, ist, unsere Positionen als Alleinstellungsmerkmal zu begreifen, das es zu verteidigen gilt. Oft hindert uns das daran, Ein- und Zugeständnisse machen zu können, denn das würde tief an unserem Stand als Individuum rütteln. So wäre es zum Beispiel als Gruppe unerträglich, die eigene Analyse nicht in ihrer Gänze in der Zusammenarbeit mit anderen Gruppen durchzusetzen. Teilweise geht es scheinbar so weit, dass man Angst davor hat, mit anderen in bestimmten Punkten übereinzustimmen, wenn man andere Inhalte kritisiert
3) Patriarchale Streitpraxis soll mit allen Mitteln verhindert werden.
Unsere Erfahrungen im Patriarchat lehren uns von klein auf: Streiten zerstört. Konflikte gelten grundsätzlich als negativ, gewaltvoll und vor allem, entgegen der Produktivität. Feminismus baut darauf auf, das Patriarchat abschaffen zu wollen: Wir wollen nicht genauso machthungrig, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne emotionale Perspektive argumentieren und uns an die einsame Spitze vorkämpfen. Stattdessen dreht sich in einer feministischeren Praxis der Spieß um: Gefühle bekommen einen besonderen Fokus. In Extremfällen brechen Diskussionen dann ab, wenn eine Verletzung geäußert wird. Das abrupte Beenden von Gesprächen ohne eine Aussicht auf die nächsten Schritte versetzt uns in eine kollektive Ohnmacht. Es fehlt an Wissen, wie mit Streit umgegangen werden kann. Wir sprechen nicht mehr darüber, woher die Verletzung kommt oder wann und wie wir auf inhaltlichen Ebenen weiterkommen könnten. Jedoch kommt die Handlungsunfähigkeit vielmehr durch Hilflosigkeit beim Klärungsversuch, als durch den Konflikt selbst.
4) Streiten schickt sich nicht.
Vor allem für Menschen, die in die Rolle „Frau“ hineinerzogen werden, gehört es sich nicht zu streiten. Eine eigene Meinung wird manchmal nur geduldet und nicht etwa gerne gehört oder erwartet. So lernt man im Umkehrschluss auch nicht, Argumente und Gefühle gleichermaßen in Diskussionen aufzufangen. Sich zu streiten bedeutet, im sozialen Gefüge der Verträglichkeit abzusteigen. Das heißt, man schweigt, man ist nicht ehrlich – auch aus Angst, ausgeschlossen zu werden. Außerdem weiß man auch um die schwer auszuhaltende Schwebephase nach einem Streit – wann und wie wird man sich vertragen können? Ein sachlicher, lösungsorientierter Austausch findet oft nicht statt.
Bust your windows. – Jazmine Sullivan, 2008
Was passiert also, wenn das soziale Gefüge dann doch einmal „gestört“ wird? Es gibt Stress, aber hinter vorgehaltener Hand. In dieser Person kann man plötzlich jeglichen Verrat des Patriarchats beschwören – sie verrate schließlich den gemeinsamen, feministischen Wertekompass und wird dann dafür augenscheinlich doppelt so hart bestraft.
Aufschlag für eine revolutionär-feministische Streitpraxis
This will be (an everlasting love) – Natalie Cole, 1975
Angesichts der Umfänglichkeit und Tiefe der analysierten Probleme sind wir derzeit leider nicht dazu in der Lage, einen finalen Lösungsvorschlag zu geben. Sowieso maßen wir uns nicht an, einen allgemeingütigen Überblick oder die perfekte Analyse zu haben. Dennoch möchten wir einige Impulse geben, die hilfreich sein könnten, um eine andere, solidarischere und widerstandsfähigere feministische Praxis zu gestalten.
We belong together. – Mariah Carey, 2005
Es wäre wünschenswert, die unterschiedlichen politisch-aktivistischen Ansätze der einzelnen Akteur*innen als Chance und Gewinn für eine feministischpluralistische Bewegung zu sehen. Voraussetzung hierfür ist allerdings die grundsätzliche Offenheit gegenüber den Schwerpunkten anderer. Zudem auch die Fähigkeit, selbst einen Perspektivwechsel vorzunehmen – es gibt abgesehen von den eigenen eben auch andere Betroffenheiten, die im Kampf wichtig sind!
Was dieser Haltung jedoch manchmal im Weg steht: Politische Mittel für die Durchsetzung der eigenen Zwecke und Ziele benutzen, z.B. gemeinsam getroffene Entscheidungen durch ein Veto blockieren, weil sie nicht mit der eigenen Position übereinstimmen. Das könnte man auch Instrumentalisierung nennen. Eigene Leitlinien dürfen auch mal vehement vertreten werden. Anderen die eigene Meinung kompromisslos überzustülpen ist jedoch etwas anderes. Wir schlagen vorsichtig vor, solche Situationen auch anzusprechen, wenn sie passieren.
Oft wird die eigene Daseinsberechtigung als Gruppe im Besonderen durch das Beharren auf Unterschiede zu anderen Gruppen gerechtfertigt. „Wir denken anders über Gender, Prostitution/Sexarbeit und Materialismus als ihr!“. Zwar scheint die gemeinsame Verbindung, der gemeinsame Kampf im Feminismus noch im Vordergrund zu stehen; gleichzeitig machen wir direkt zu, wenn ein aus unserer Perspektive negativ konnotiertes Buzzword verwendet wird. Das gilt es (auch und vor allem in Bezug auf sich selbst!) zu hinterfragen. Natürlich geht es um alles oder nichts. Aber es geht nicht um den Kampf gegen andere Feminist*innen, sondern um den Kampf gegen den gemeinsamen Feind. Das patriarchal-kapitalistische (Staats-)System mit imperialistischem Bestreben, welches machthungrig Unterdrückung und Ausbeutung ausübt. Um hier ein bekanntes Fantasy Franchise zu zitieren: „Vergiss nicht, wer der wahre Feind ist!“
Was verstehen wir, die Autor*innen dieses Textes, also unter einer revolutionärfeministischen Streitpraxis?
Fight for this love. – Cheryl, 2009
Eine solche Praxis erfordert vor allem zwei Dinge: Bestimmte Verhaltensmuster verlernen und Wohlwollen erlernen.
Wir müssen uns als Verbündete in einem gemeinsamen Kampf begreifen, dessen inhaltliche und strategische Ausrichtung unterschiedliche Erscheinungen haben kann. Unabhängig von der aufgeladenen Stimmung, die in feministischen Räumen teilweise präsent ist, ist meistens davon auszugehen, dass Menschen mit grundsätzlich guten Absichten in diese Räume kommen. Eine feministische Praxis bedeutet auch zu lernen, dass ehrlicher Streit wichtiger ist als scheinheiliger Konsens.
Um diese Erinnerung nicht nur theoretisch zu beschwören, kann es hilfreich sein, in verschiedenen Formaten miteinander zu sprechen. Beispielsweise im Rahmen einer unabhängig moderierten Runde oder, spannender und nervenaufreibender, bei selbst initiierten Austauschtreffen. Die Fähigkeit, Streit zu navigieren wurde uns nicht in die Wiege gelegt, aber will und kann erlernt werden. Streitfähigkeit bedeutet auch, sich als feministische Bewegung „nach Innen“ in die Haare zu kriegen und auf der Straße trotzdem gemeinsam aufzutreten. Das bedeutet, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass wir nebeneinander existieren können, wenn auch nicht im Gleichschritt.
Anmerkung: Wir nehmen uns von dieser Kritik nicht aus und haben uns in Vergangenheit auch teilweise nicht lösungsorientiert verhalten. An dieser Stelle möchten wir auch nochmal erwähnen, dass einige Konflikte nicht zu überwinden sind und sagen klar: Pro-israelische Positionen sind nicht feministisch vertretbar.
Foto: @egultekin_