[Istanbul Diarys VII] Türk Polisi ve Basın Özgürlüğü

IMG_6360İstanbul’a 1 Mayıs için gelmiş olan tek gazeteciler bizler değildik.
Frankfurt’tan bazı arkadaşlarımız da bir video-belgesel çekmek amacıyla gelmişlerdi. Bu Erdoğan’ın köpeklerinin pek hoşuna gitmedi ve arkadaşlarımız sivil polisin hedefi hâline geldiler. Yoldaşlarımızın yaşadıklarını sizlere aktarıyoruz.

1 Mayıs bizim için erken başladı, 26 Nisan 2014 günü. Gezi eylemlerinden sonra, Gezi eylemlerinin Türkiye toplumuna etkilerini kayıt altına almak amacıyla bir kez daha İstanbul’a gittik. Bunun bir parçası olarak farklı insanlarla röportaj düzenlemek amacıyla randevular aldık. İHD (İnsan Hakları Derneği), ÇHD (Avukatlar), sendikalar (DİSK ve KESK), gazeteciler, BDP, HDP, CHP, TGB gibi partiler ve pek tabi ki devrimci gruplar vardı bu isimlerin arasında.

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“Fate” or Murder?

somatitelHundreds of workers died due to a technical fault in a coal-mine in Turkey. The left-wing movement is calling it a “massacre”

Soma, a little town in western Turkey, has a population of about 10, 000 and a coal mine. The latter is operated by Soma Holding, whose CEO Alp Gürkan is close to the governing AKP. The group recently implemented ongoing cost-saving measures, and praised itself for massively reducing the price of coal. A safety-check demanded by the CHP opposition was denied a few weeks ago by Erdogans‘ AKP, and so the inevitable happened: after a “technical fault”, the death toll is currently 298 workers, but the number keeps rising and more than 100 workers are still missing. Numbered among the dead is a 15-year old boy who was working in the mine. “Fate” or Murder? weiterlesen

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Hounds against Antifascists

For the Austrian Police the bludgeoning of antifascist IMG_20140517_152952895_HDRdemonstrations has become to some kind of quarterly routine. After using truncheons and pepper gas against the protests around this years “Akademikerball” in the end of January, last Saturday was the second time this year that the cops attacked an antifascist demonstration with completely disproportionate means.

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[Istanbul Diaries VII] Turkish police and the freedom of press

IMG_6360We were not the only journalists, being in Istanbul around the first of May. Some friends of us from Frankfurt have also been there to shoot a video-documentary. This again, was not liked to much by Erdogans bloodhounds, and so they became the target of the civilian police. We are documenting the memory protocol of our comrades.

The first of May started for us early at 26th of April 2014. After the Geziprotests we traveled again to Istanbul to shoot a documentary about the influence which the Geziprotests had on the Turkish society. As a part of this, we have made some appointments for interviews with different people. Be it IHD (human rights association), CHD(lawyers), unions (DISK and KESK), journalists, parties like BDP, HDP, CHP, TGB- and of course also the revolutionary groups.

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[Grüße aus dem Binnenland VI] Hunde gegen AntifaschistInnen

Für die österreichische Polizei wird das Niederprügeln antifaschistischer Demos offenbar gerade zum vierteljährlichen Routinevergnüngen. Nach dem Knüppel- und Pfefferspray-Einsatz gegen die Proteste rund um den „Akademikerball“ Ende Jänner wurde am vergangenen Samstag nun schon zum zweiten Mal in IMG_20140517_152952895_HDRdiesem Jahr eine Demonstration gegen Rechts völlig unverhältnismäßig von den Bullen attackiert. Die „Identitären“ – der neueste Versuch rechtsradikaler Dumpfbacken, mittels „seriösem“ Auftreten in die Mitte der Gesellschaft einzubrechen – hatten einen Marsch durch Wien angemeldet. Dem Aufruf der Barbourjacken-Faschos waren etwa 50 bis 70 Menschen gefolgt, zu einem Gutteil waren diese offenbar aus den Nachbarländern angereist – die Mobilisierungsfähigkeit der in Frankreich erfundenen „Bewegung“ hält sich hierzulande in sehr engen Grenzen.

 

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Resistance and loathing after the Soma Massacre

somaprotest1It is now been four days after the Soma disaster, as the number of dead has rose to 292 (1). Turkey, yet again, has become the site of riots and demonstrations. While the unions made calls for a strike, coal workers all around the country were marching the streets, and thousands of people have again taken the streets in Istanbul, Tarsus, Izmir, Adana, Samsun and some districts of Istanbul where riots still continue such as Kadikoy, Taksim, Gazi Mahallesi.

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„Schicksal“ oder Mord?

somatitelNach einem technischen Defekt in einer Kohlemine sterben in der Türkei hunderte Arbeiter. Die linke Bewegung spricht von einem „Massaker“.

Soma, eine kleine Stadt in der Westtürkei, hat etwa 100 000 Einwohner und ein Kohlebergwerk. Letzteres wird betrieben von der Soma Holding, deren Vorstandsvorsitzender Alp Gürkan der Regierungspartei AKP nahesteht. Der Konzern hatte zuletzt immer weitere Einsparungen umgesetzt, man rühmte sich damit, die Kohle massiv verbilligt zu haben. Eine von der Oppositionspartei CHP angemahnte Sicherheitskontrolle wurde vor wenigen Wochen von Erdogans AKP abgelehnt, und so kam es, wie es kommen musste: Nach einem „technischen Defekt“ sind – nach derzeitigem Stand 282 Arbeiter tot, die Zahl steigt aber permanent und über 100 gelten als noch vermisst. Unter den Toten befindet sich allem Anschein nach auch ein 15-jähriger, der in der Mine gearbeitet hat.

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[Istanbul Diaries VIII] „Mehr als ein Spiel“ – Die Ultras von KızılAslan

kizilaslan1Während des Juni-Aufstandes in der Türkei 2013 spielte die Präsenz von Fußball-Fangruppen eine große Rolle. Sie brachten der Bewegung eine ganz spezielle Dynamik und Bewegung und Fangruppen beeinflussten sich wechselseitig. Wir haben die Fangruppe „KızılAslan“ interviewt, um zu erfahren, warum sich diese Gruppe gegründet hat und um allgemein mehr über die linke Fanszene in der Türkei zu erfahren.

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[Istanbul Diaries VII] Türkische Polizei und Pressefreiheit

IMG_6360Wir waren ja nicht die einzigen Journalisten, die sich im Zeitraum um den ersten Mai in Istanbul aufhielten. Einige Freunde aus Frankfurt waren auch da, sie arbeiten gerade an einer Video-Dokumentation. Das wiederum gefiel Erdogans Schlägerbande nicht, also gerieten sie in den Fokus der Zivilpolizei. Wir dokumentieren das Gedächtnisprotokoll der Genossen.

Der 1. Mai 2014 begann für uns schon am 26.04.2014. Wir sind nach dem Geziprotest erneut nach Istanbul gereist um eine Doku über den Einfluss der Geziproteste auf die türkische Gesellschaft zu drehen. Im Rahmen dessen haben wir einige Termine mit verschiedenen Menschen vereinbart, die wir Interviewen wollten. Sei es IHD (Menschenrechtsverein), CHD (Anwälte), Gewerkschaften (DISK und KESK), Journalisten, Parteien wie die BDP, HDP, CHP, TGB – und natürlich auch die revolutionären Gruppen.

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