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„In der Türkei gibt es keine freien Medien“ – Ein Gespräch mit dem Fotografen Sinan Targay

317701_10150425772859049_1247615627_nSinan Targay ist Fotograf. Er lebt in Gazi, einem revolutionären Stadtteil Istanbuls, den seine Bewohner auch „Texas“ nennen. Nicht ohne dabei einen gewissen Stolz zu verspüren. An diesem Ort ist er aufgewachsen und dort findet er einen Großteil seiner Motive. Am 12. September stürmt eine Antiterroreinheit 150 Wohnungen in Sinans Viertel. Gazi reagiert auf diesen Eingriff in das Leben des Viertels, den ganzen Tag über kommt es zu heftigen Kämpfen mit der Polizei. Mittendrin: Sinan Targay. „Ich will den Protesten, den Revolutionären ein Gesicht geben. Die Menschen sollen sehen was hier passiert“. Dies ist die Motivation die hinter Sinans Arbeit steckt. Grund genug für uns ihm Gehör zu verschaffen und mehr über ihn, seine Arbeit und sein Viertel zu erfahren.
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Hört das Senats-Theater nie auf?

IMG_8812Wieder betrügt und demütigt der Berliner Senat Flüchtlinge. Wieder will keiner von den Polit-Arschlöchern dieser Republik die Forderungen der Refugees hören. Wieder soll ein massives Polizeiaufgebot das absichern. Und wieder erweisen wir uns zu schwach, dem etwas entgegenzusetzen.

Seit knapp zwei Jahren protestieren Geflüchtete aus dem ganzen Bundesgebiet gegen die deutsche Praxis der Residenzpflicht sowie gegen die Pflicht, in Wohnheimen leben zu müssen. Auch wenn die diversen Betreiberfirmen das Wort „Lager“ nicht gerne hören, so handelt es sich in den meisten Fällen genau um solche. Weit ab vom Schuss, ohne Kontaktmöglichkeiten zur normalen Bevölkerung, mit abgepacktem Plastikessen und ohne Beschäftigungsmöglichkeiten. Im Endeffekt sind die Zustände dort nicht viel besser, als in einem regulären Gefängnis, was dann wiederum die Frage aufwirft, warum das so sein muss. Hört das Senats-Theater nie auf? weiterlesen

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„Şimdi Görünürdeyiz“

Gezi’nin etkileri, mücadele, baskı ve işkenceler üzerine. Türkiye’deki LGBTİ mücadelesi hakkında bir röportaj.
yildizSekiz  yıldır LGBTİ hareketi mücadelesinin bir parçası olan, “Yoldaş Ben  İbneyim” kitabının yazarı gazeteci Yıldız Tar ile görüştük. Kendisi  ayrıca KAOS GL (1994 yılında kurulan anarşist yönelimli LGBTİ hakları  örgütü) dergisinin ve internet sitesinin editörlüğünü yürütmekte. Ayrıca  Lambdaistanbul’da (İstanbul valisi 1993 yılında onur yürüyüşünü  yasakladığında kurulmuş olan sosyalist yönelimli LGBTİ hakları örgütü)  da yer almakta.
Yıldız  Gezi ayaklanması sırasında sosyalist bir haber ajansı olan Etkin Haber  Ajansı’nda çalışmaktaydı ve şimdi ise çoğunlukla KAOS GL ile bir arada  hareket ediyor.
KAOS  GL dergisi üç ayda bir basılıyor, 5 liraya satılıyor ve 5000 kişi  tarafından okunuyor. Türkiye’deki LGBTİ hareketinin arşivini oluşturma  çabası içerisindeki internet sitesi ise Türkiye’de LGBTİ topluluğu  hakkında haber yapan ilk ve tek haber sitesi olma özelliğini taşımakta.  Aynı zamanda LGBTİ bireylere karşı işlenen nefret suçlarını da kayıt  altına almakta.

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„Now we are visible“

About torture and opression, resistance and the affects of Gezi. Interview to the LGBT-struggle in Turkey.
                                   
yildizWe have met with Yildiz Tar, journalist, author of the book „comrade I am a faggot“ and since eight years part of the struggle of the lesbian, gay, bisexual and transgender movement. Also it* is a  editor of the magazine and website of KAOS GL (a anarchist oriented LGBT rights organization founded in 1994). It is part of Lamdaistanbul (a socialist oriented LGBT rights organization founded in 1993 when the governor of Istanbul forbid Christopher street day).  

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