Von Falken und Ameisen

Zehn Tage bei der Guerilla in den Bergen Kurdistans (Teil I)

„Wir sind doch Revolutionäre“, sagt Heval Azad zu uns, als wir mit traurigen Gesichtern in das Auto steigen, das uns abholen kommt. „Egal, wo wir sind, es ist immer schön. Denn die Revolution ist überall.“ Wir grüßen zum Abschied mit einem herzlichen „Serkeftin“. Die Trennung von den Freunden fällt uns so schwer, als hätten wir uns Jahre gekannt.

Das mag daran liegen, dass wir die zehn vorhergehenden Tage rund um die Uhr miteinander zu tun hatten. Es mag aber auch daran liegen, dass wir so viele und so surreal schöne Erfahrungen gemacht haben, dass uns diese kaum zwei Wochen in der Erinnerung wie Monate vorkommen. Wir haben in glasklaren, eiskalten Wasserfällen Bäder genommen, gelernt wie man aus Stachelschweinstacheln Füllfedern baut und vor dem Schlafengehen über Abdullah Öcalans Philosophie diskutiert, während sich in der absoluten Stille der unberührten Natur das Zischen feindlicher Kampfflugzeuge mit dem schrillen Heulen von Schakalen mischten. Von Falken und Ameisen weiterlesen

Flattr this!

[Anarchistische und libertäre Perspektiven auf Selbstorganisierung in Griechenland 6/7] „Für das Getriebe der Bewegung“

Im letzten Artikel haben wir die politische Vernetzung „Integral Cooperative Heraklion“ vorgestellt. Zusammen versuchen die Aktivist*innen, der kapitalistischen Agrarwirtschaft eine solidarische und ökologische Alternative entgegenzustellen. So haben wir einen Einblick in den Aufbau eines nicht-kapitalistischen „Produzent*innen-Konsument*innen“-Netzwerks erhalten. Mit dem folgenden Beitrag über die Oliven-Kooperative „Becollective“ auf Kreta kann dieser Eindruck weiter vertieft werden.

[Anarchistische und libertäre Perspektiven auf Selbstorganisierung in Griechenland 6/7] „Für das Getriebe der Bewegung“ weiterlesen

Flattr this!