„Wir versuchen, eine neue proletarische Kultur aufzubauen“

Über Hip Hop und Selbstorganisierung in Athen und anderswo – Interview mit Apsinthos und DJ Cinuk Muerto.

Anfang November spielten der Rapper Apsinthos und der DJ Cinuk Muerto aus Griechenland zwei Konzerte in Deutschland und hielten einen Vortrag über Selbstorganisierung und Hip Hop in Athen. Beide Veranstaltungen wurden von dem Projekt IN.FLAMMEN organisiert, das ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland aufbaut. Wir trafen Apsinthos und Cinuk Muerto aus Athen, um über DIY Hip Hop, ihre Situation als politische Aktivisten in Griechenland und ihre Erfahrungen in Deutschland zu sprechen.

Apsinthos, du bist ein Mitglied des politischen Hip-Hop-Kollektivs Hit N Rap. Cinuk Muerto, du bist ein Mitglied bei Antifa Live. Was für Gruppen sind das? Wo liegen eure Schwerpunkte?

Apsinthos: Hit N Rap wurde 2002 in Athen gegründet. Es war das erste DIY-Rap-Kollektiv in Griechenland und wir hatten über die Jahre viele Mitglieder, aber niemals mehr als fünfzehn. Wir organisieren Konzerte und produzieren Musik, um Geld für Menschen zu sammeln, die von Repression betroffen sind, für Squats, für den Aufbau von Tonstudios, in denen wir unsere eigene Musik produzieren können oder für Gewerkschaften, die hier in Griechenland sehr klassenorientiert sind. Grundsätzlich versuchen wir, eine neue proletarische Kultur aufzubauen, die sich gegen die bürgerliche Kultur stellt.

Cinuk Muerto: Antifa Live ist ein kulturelles Kollektiv von Antifa Community. Letztere ist ein größerer Zusammenschluss, in dem verschiedene Gruppen aktiv sind, größtenteils im Zentrum und den Vororten von Athen. Alle von uns arbeiten zusammen gegen jegliche Form des Faschismus. Wir organisieren Konzerte und veröffentlichen Texte, Zeitschriften und Bücher, die die Idee der modernen proletarischen Kultur verbreiten. Wir versuchen auch jedes Mal, zu den Gruppen, die sich an unseren Veranstaltungen beteiligen, ein enges Verhältnis zu entwickeln. Außerdem ist es uns wichtig, immer alle Gruppen innerhalb der Community zu repräsentieren. Wir haben bisher eine Reihe von Veranstaltungen organisiert, meistens in den ärmsten Vierteln Athens. Ziel ist es, vor Ort Kontakte aufzubauen. Auch wollen wir Menschen in diesen Gegenden, die nicht einfach politische Gruppen gründen können, dabei helfen, in ihrem Kiez an Einfluss zu gewinnen.

Für uns war es etwas Neues zu sehen, dass ihr in Griechenland bei Soli-Konzerten keinen Eintritt verlangt und Leute nur eine Spende geben, wenn sie denn möchten oder können. Wie funktioniert das? Wie könnt ihr eure Veranstaltungen finanzieren?

Cinuk Muerto: Villa Amalia (/wichtiges Squat in Athen, das 2013 geräumt wurde, Anm. d. Interv./) nahm bei den ersten Veranstaltungen noch Eintritt, einen wirklich geringen, eher symbolisch. Aber das ist etwas, worüber auf eine gute Art und Weise viel gestritten wurde und nun musst du bei keiner Veranstaltung der antiautoritären Bewegung Geld bezahlen. Wie wir uns trotzdem finanzieren können? Das ist eine gute Frage, weil wir wissen, dass es nicht der Weg ist, der es sein sollte: Wir verkaufen Alkohol. Fast immer findest du auch eine Spendenbox am Einlass und da kannst du was reinwerfen, wenn du möchtest. Aber das ist alles.

Ansonsten verfügen wir innerhalb der Bewegung auch über technisches Equipment und können das teilen. So versuchen wir, die Kosten so weit wie möglich zu drücken. Das Equipment wurde von Geld gekauft, das auf Soli-Veranstaltungen reingekommen ist. Klar ist: Es ist nicht unserere Priorität, Geld einzunehmen, an erster Stelle steht, unsere Message zu verbreiten.

Apsinthos: Als Hit N Rap haben wir kein Equipment für Konzerte. Wir haben darüber nachgedacht, welches zu kaufen, aber es ist nicht billig und es kostet auch zu viel, alles instand zu halten. Und das meiste Geld von Hit N Rap wurde in all den Jahren nicht von uns behalten. Wir gaben das Geld anderen Gruppen, Squats oder Leuten, die von der Polizei verhaftet wurden. Es war ausschließlich Geld für Soli-Zwecke. So ging es für viele Jahre. Nur in den letzten drei oder vier Jahren haben wir ein bisschen Geld für uns selbst gesammelt, weil es wegen der Krise einfach nicht klargeht, kein Geld zu haben.

Also war es nicht eine Folge der Krise, dass kein Eintritt genommen wird, sondern ein Ergebnis von Diskussionen?

Apsinthos: Ich denke, dass es ein Ergebnis von Diskussionen war, die in den späten 1980ern und frühen 1990ern begannen. Dann wurde es zu einer Tradition und einem Teil der Kultur, der sich selbst reproduziert und von den Leuten in der Bewegung erhalten wird. Wenn Menschen erst einmal an etwas gewöhnt sind und es funktioniert, wollen sie es selten ändern.

Cinuk Muerto: Es ist immer noch ein großes Thema für uns, weil wir wirklich Probleme haben, Geld zu bekommen. Wir verstehen, dass es für eine Gruppe oder Organisation nötig ist, Geld zu haben, aber meiner Meinung nach ist das nicht möglich. Es geht nicht, weil die Dinge hier wirklich schwer sind. Ein Eintrittsgeld für Menschen aus der arbeitenden Klasse in Griechenland oder sonstwo auf der Welt würde es erschweren, mit so vielen Menschen wie möglich zu kommunizieren. Und das wollen wir nicht. Ein Teil der Kultur, die wir aufbauen wollen, ist die Finanzierung, aber eben nicht nur die Finanzierung. Es ist auch die Solidarität mit Squats, politischen Gruppen und Versammlungen und so präsentieren wir es auch. Ein Eintritt entspräche nicht der Art und Weise, wie Menschen handeln sollten und wie wir handeln sollten. Es ist hart, aber es funktioniert.

Der Begriff „neue proletarische Kultur“ oder „moderne proletarische Kultur“ scheint für euch eine sehr große Rolle zu spielen. Von „proletarischer Kultur“ wird in der radikalen Linken in Deutschland eher selten gesprochen, auch weil ein Großteil aus der Mittelschicht kommt. Was versteht ihr darunter?

Cinuk Muerto: Der oder die neue Proletarier*in ist für mich nicht nur der/die Arbeiter*in aus der Industrie. Es könnten auch ein/e Softwareentwickler*innen sein, eine Programmiererin, ein Kurier oder auch Leute, die an der Uni arbeiten und lehren. Es ist nicht nur eine Frage der Klasse, sondern auch des Bewusstseins und deiner Situation. Natürlich orientiert sich der Begriff an der Klassenzugehörigkeit, aber für uns haben die arbeitende Klasse und die Proletarier viele Aspekte und Dimensionen.

Apsinthos: Die neue proletarische Kultur ist ein Netz von Beziehungen, von Erfahrungen in unserem Alltag, Symbolen und Sprache, von Bedeutungen und Traditionen der Selbstorganisierung und Antiautorität. Sie heißt, unsere Position als moderne arbeitende Klasse, als Immigrant*innen, Anwohner*innen, Musiker*innen, Männer, Frauen usw. zu verstehen und zu denken – und zwar als Teil der modernen kapitalistischen Gesellschaft, die uns ausbeutet. Zu dieser Kultur gehören viele unterdrückte Subjekte, Menschen und soziale Rollen und sie ist Teil der politischen Identitätsbildung der selbstorganisierten arbeitenden Klasse.

Cinuk Muerto: Für Musik könnte es zum Beispiel sein wie wir Dinge DIY regeln, wie wir bei allen Sachen, die wir machen, versuchen, die Industrie rauszuhalten. Wir glauben, dass Leute überall auf der Welt, Menschen aus der arbeitenden Klasse, moderne Proletarier, viel gemeinsam haben. Musik ist ein Code, eine Sprache, um über das Elend und über unsere Kämpfe zu sprechen. Natürlich auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Menschen, aber es ist erst einmal egal, ob sie organisiert sind oder nicht, ob sie im selben Land wohnen oder sich in derselben Situation befinden oder nicht.

Apsinthos: Genau, wir benutzen das System nicht als Medium. Wir haben in der Bewegung in Griechenland unsere eigenen Radiostationen und wir spielen unsere Musik. Die Leute können zu unseren Konzerten kommen, die meistens in Unis, Squats und auf öffentlichen Plätzen stattfinden. Das bedeutet, dass wir die Produktionsmittel besitzen. Die, die etwas über Hit N Rap erfahren möchten, können auf unsere Website gehen oder zu unseren Events kommen. Wir geben keine Interviews in Zeitungen, auf Fernsehsendern oder Radiostationen, die die Bosse besitzen. Wenn es kein selbstorganisiertes Medium ist, dann benutzen wir es nicht. Denn das Medium hat auch mit der Message zu tun. Du kannst nicht das Medium der Bosse benutzen, um eine Message zu produzieren und zu verbreiten, die du gleichzeitig zurückhalten musst. Du brauchst die arbeitende Klasse, um das System zu verändern.

Cinuk Muerto: Ein guter Anfangspunkt, um die Kultur zu verstehen, die wir verbreiten wollen, ist: Wir wollen so wenig Bosse wie möglich drin haben. Egal, ob es um einen Soundengineer geht, der Equipment besitzt und ein paar Angestellte hat, um die Bühne aufzubauen, oder eine Bar, die Veranstaltungen macht. Das ist ein wirklich wichtiges Prinzip für uns wie auch für die meisten Gruppen.

In eurem Vortrag habt ihr mehrere Hip-Hop-Kollektive aus Athen vorgestellt. Es scheint dort normal zu sein, nicht nur ein Artist mit politischen Texten zu sein, sondern sich auch gemeinsam mit anderen zu organisieren. In Deutschland ist es eher eine Ausnahme, wenn Artists zusammenkommen, um ein Kollektiv zu gründen. Warum ist Selbstorganisierung im Hip Hop in Athen so selbstverständlich?

Apsinthos: Heutzutage kommen Menschen wegen des Mangels an Möglichkeiten, selbst Musik zu produzieren, und weil sie etwas verändern möchten. Ich denke, dass das die zwei Hauptgründe sind, weil die Leute bei Konzerten mitmachen wollen und sie aber auch verstanden haben, dass die Industrie nicht das ist, was sie suchen. Es ist eben auch eine Tatsache, dass die Musikindustrie ihren Einfluss im Hip Hop in Griechenland verloren hat. Leute, die zu Konzerten kommen, sehen, dass hier Beziehungen aufgebaut werden und dass es einen anderen Weg gibt, ihre Musik zu produzieren, zu spielen und sich über sie mitzuteilen. Den meisten von ihnen mangelt es wegen der Krise eben auch an Möglichkeiten, Musik aufzunehmen, eine MPC zu benutzen oder ihre Musik zu spielen. Von den Kollektiven bekommen sie Hilfe.

Insgesamt gibt es viele Leute mit politischen oder sozialkritischen Texten. Allerdings ist die große Mehrheit der Artists – wir mögen den Begriff übrigens nicht sehr – nicht organisiert. Aber es gibt eben auch viele, die organisiert sind und Rap als Community sehen und deswegen existieren auch so viele politische Hip-Hop-Kollektive. Die Zusammenarbeit ist natürlich nicht nur eine Frage des Equipments oder der gegenseitigen Hilfe. Es geht letztlich darum, eine aktive Community zu schaffen und darüber zu diskutieren, was für uns wichtig ist, welche Messages wir verbreiten wollen, wie wir die Fragen beantworten können, die die Leute stellen…

Cinuk Muerto: …und die Menschen verstehen das, denke ich, denn die antiautoritäre Bewegung organisiert zurzeit mehr Events als die Industrie und außerdem kommen viele Menschen.

Krise und Sparpolitik haben die arbeitende Klasse in Griechenland dramatisch getroffen. Welchen Einfluss hat das auf eure Gruppen und auf eure Arbeit als politische kulturelle Aktivist*innen?

Apsinthos: Für uns als Hit N Rap erschwert das sehr viel, denn die meisten unserer Member sind Arbeiter. Sie arbeiten in Niedriglohnjobs und durchschnittlich fünfzig Stunden pro Woche. Es gibt also nur wenig Zeit, die sie in die Selbstorganisierung und Musik stecken können, weil manche gleichzeitig noch in Squats oder anderen politischen Gruppen aktiv sind. Es hat natürlich auch viel mit Geld zu tun, mit den Möglichkeiten, die dir zur Verfügung stehen. Wenn du zum Beispiel ein neues Studio aufbauen möchtest oder deine eigene CD produzieren willst, ist es zurzeit einfach sehr schwierig. Früher, vor der Krise, konnten die Leute ein bisschen Geld von ihrem Lohn nehmen, um das zu machen. Aber das ist nicht mehr möglich

Cinuk Muerto: Aber die Krise ist nicht einfach nur eine schlimme Situation. Die Sachen, die wir machen, die Beziehungen und die Kultur, die wir aufbauen, basieren nicht auf Profit. Deswegen denke ich, dass die Krise uns auch ein paar Chancen ermöglicht hat. Das bringt mehr Leute in die Bewegung, weil sie die gesellschaftliche Situation über ihren Lebensalltag verstehen. Es gibt auch keine andere Möglichkeit, wenn du etwas machen willst und du aus der arbeitenden Klasse kommst, insbesondere aus den armen Vororten und Stadteilen. Wir versuchen, damit zu arbeiten.

Klar ist es schwierig, die Menschen sind viel am Schuften. Natürlich haben sie nicht so viel Kraft, sich in unseren Gruppen zu engagieren wie vor 2008. Aber heute verstehen wir viel besser, wohin wir als arbeitende Klasse gehören. Die Dinge sind für uns klar. Wir bekommen weder in unserem Lebensalltag noch für unsere politischen Organisationen staatliche Unterstützung. Und weil wir nicht einfach nur Menschenfreunde sind, versuchen wir unsere Feinde zu verstehen und auch unsere Position in der Gesellschaft als arbeitende Klasse. Meiner Meinung ist das eine gute Sache: Du weißt, wer du bist und mit was du konfrontiert bist.

Apsinthos: Weißt du, wir haben bei Hit N Rap kein Problem mit den zwischenmenschlichen Beziehungen, weil es uns seit 15 Jahren gibt. Die meisten kennen sich schon lange, wir kennen die Familien, wir kennen die Schwierigkeiten, die Probleme. Also wissen wir auch, was wir voneinander verlanger können. Ich kann von niemandem verlangen, den Job zu schmeißen, um mehr für Hit N Rap zu machen. Aber was ich machen kann, ist, Strukturen aufzubauen, die wiederum Strukturen schaffen und mehr Leute zum selbstorganisierten Hip Hop bringen. Das ist es, was wir versuchen.

Das Problem ist, dass die Krise ein Angriff auf die Zeit ist, die Menschen für die Bewegung aufwenden können. Auch greift sie unsere Strukturen an, weil Menschen ein geringeres Einkommen haben und gleichzeitig die Preise ansteigen. Sie nimmt uns die Mittel durch ökonomische Gewalt. Stell dir vor, manche Leute arbeiten zehn Stunden am Tag und dann organisieren sie noch ein Konzert und arbeiten noch einmal acht Stunden an der Bar aus Solidarität. Das ist natürlich hart.

Anfang November habt ihr zwei Konzerte in Deutschland gespielt, zwei Vorträge gehalten, diskutiert, viele Menschen kennengelernt. Was sind eure Eindrücke?

Cinuk Muerto: Das Bild, das wir vorher von Deutschland hatten, war ehrlich gesagt nicht besonders eindeutig. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass solche Events stattfinden, weil wir Wissen austauschen, Erfahrungen, Kultur. Darum geht es uns in Griechenland und darum geht es auch euch hier in Deutschland, denke ich.

Wir haben Leute getroffen, die genauso gut in Griechenland sein könnten, und ich dachte, dass ich eben auch in Deutschland sein könnte. Natürlich gibt es Unterschiede, verschiedene Perspektiven darauf, wie Sachen umgesetzt werden, und natürlich sprechen wir von zwei unterschiedlichen Gesellschaften. Aber wir haben es geschafft, eine gemeinsame Basis und gemeinsame Positionen zu finden. Für mich ist das sehr wichtig.

Okay, das Level staatlicher Gewalt ist in Griechenland und Deutschland sehr unterschiedlich. Wir machen Squats und besetzen die ganze Zeit öffentlich Plätze und wir machen Demonstrationen als wären wir in Lateinamerika. Aber wir haben verstanden, dass das hier in Deutschland nicht so funktioniert. Zum Beispiel hatten wir einen Vorfall in Magdebug, als wir zum Konzert gefahren sind. Wir kamen aus dem Zug und waren plötzlich auf dem Bahnsteig in einer Menge aus Neonazis und Hooligans – und es ist nichts passiert. Die Polizei hat die ganze Situation auch noch scheiße gut geregelt. In Griechenland wäre das schwer vorstellbar. Was ich meine, ist: der Staat regelt solche Dinge hier auf eine ganz andere Art. Das Ergebnis sind unterschiedliche Levels von Kämpfen. Dass wir dann eine unterschiedliche Kultur haben und Veranstaltungen anders organisieren, ist verständlich.

Ohne nach Deutschland zu kommen, wäre das nur schwer zu verstehen gewesen. Es ist etwas anderes, Dinge nur zu hören wie: „Die Polizei in Deutschland ist sehr streng und lässt dir keinen Platz zum Atmen.“ oder „Sie nehmen dich per Kamera auf.“ Es ist schwer, das zu verstehen, wenn du nicht gesehen hast, wie der Staat die Dinge in Deutschland regelt. Das gleiche gilt für Griechenland. Du siehst aus Deutschland die ganze Zeit die Ausschreitungen und die Molotov-Cocktails, die auf die Polizei geworfen werden. Aber das ist nicht alles.

Apsinthos: Mir hat es sehr gefallen, dass wir von Anfang an eine gemeinsame Sprache und gemeinsame kulturelle Symbole gefunden haben. Wir wussten zum Beispiel, dass wir in Athen am Flughafen den Menschen treffen werden, bei dem wir in Berlin übernachten. Aber wir wussten nicht, wer es genau ist und wie die Person aussieht. Also haben wir am Flughafen diskutiert: „Wer könnte es sein?“ Dann haben wir jemanden mit einem Zapatista-Shirt gesehen und es war klar, dass das einer von uns ist. Das ist ein kulturelles Symbol, ein gemeinsames Symbol, das für unsere Sache steht und uns etwas bedeutet. Wir versuchen, auf unsere eigene Art und Weise in unseren Ländern etwas zu schaffen, wie sie es am anderen Ende der Welt machen…

Cinuk Muerto: …das ist ein Teil der modernen proletarischen Identität. (lacht)

Flattr this!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.