Mehr Gefahrengebiet. Weniger Blabla.

Wenn die Frage steht, wo es derzeit hingehen soll, kann die Antwort nicht sein: Mit Janis Varoufakis in die Volksbühne. Gehen wir lieber mit allen, die noch Kraft haben, in die Kieze und Betriebe.

Als Tragödie war er abgetreten, als Farce kehrte er zurück: Der mondäne griechische Ex-Finanzminister Janis Varoufakis tourt durch Europa, um sein neues Projekt DiEM25 zu promoten. Unter dem Slogan „Die EU wird demokratisiert werden – oder sie wird sich desintegrieren“ versammelt der Verfasser des Bescheidenen Vorschlages zur Lösung der Eurokrise derzeit UnterstützerInnen in ganz Europa (und teilweise darüber hinaus) um sich und seine „Bewegung“.

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Die kommende Antifra-Offensive

Straßennazis, AfD, Mehrheitsrassismus, Asylrechtsverschärfungen – über linke Antworten für 2016 diskutierten in Frankfurt 400 Aktivist_innen

Unter dem Titel »Hey Antifra, wir müssen mal reden …« hatte das …ums Ganze!-Bündnis nach Frankfurt geladen. Es sollte ein Anfang sein, die Schockstarre zu überwinden, in der sich die Linke seit letztem Sommer befindet. Das Interesse war größer als gedacht: über 400 Antifaschist_innen und Antirassist_innen folgten dem Aufruf und diskutierten einen Tag lang. Angesichts der starken gesellschaftlichen Polarisierung, in der jedoch nur noch die Rechte sichtbar ist, scheint es ein großes Bedürfnis zu geben, wieder in die Offensive zu kommen.
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Kommt nach vorne – Geht nach Kurdistan!

Das LCM und seine Freunde sind alle raus aus der Gefahrenzone und befinden sich derzeit in Istanbul oder sind wieder zurück in ihren Heimatländern. Etwas mehr als 10 Tage waren wir gemeinsam im Kriegsgebiet und sind durch diejenigen Städte gereist, in der der Staat gewütet hat und teils noch immer wütet: Diyarbakir, Nusaybin, Idil, Dargecit, Sirnak, Silopi, Van, Yüksekova und Hakkari.

Wir haben gesehen und gehört, was es heißt, wenn mit schwerer Artillerie in Wohngebiete geknallt wird; haben mit Familien und Kindern über die barbarische Art und Weise gesprochen, in der sie von den Sonderneinsatzkräften behandelt wurden und werden und dass sie überhaupt keine Perspektiven mehr haben derzeit; beim Menschenrechtsverein (IHD), dem zivilgesellschaftlichen Rojava Verein, der humanitäre Hilfe leistet, und den demonstrierenden LehrerInnen und Sanitätern haben wir uns über die humanitäre Notlage, den Zusammenbruch des Schulsystems und der medizinischen Grundversorgung durch den Krieg sowie die nicht vorhandene staatliche Unterstützung für die Geflüchteten und Leidtragenden des Krieges informiert.
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