Solidarität mit vio.me!

Eine kurze Geschichte

Vom 24. bis zum 26. November fanden Solidaritätsaktionen in Thessaloniki mit den Arbeiter*innen der besetzten und selbstverwalteten Fabrik Viomechaniki Metaleftiki (vio.me) statt. Am 24. gab es eine Demo, am 25. eine Versammlung und am 26. folgte die Hauptaktion: am Hauptgericht von Thessaloniki sollte das Gelände, auf dem sich auch die vio.me Fabrik befindet, von den ehemaligen Eigentümern von vio.me, der Familie Filippou, versteigert werden und dies sollte und wurde erfolgreich seitens der Arbeiter*innen und der Solidaritätsbewegung mittels Massenaktion verhindert. Bis zum 17. Dezember wurden insgesamt vier solcher Auktionen verhindert, ein Auktionsversuch im neuen Jahr steht noch an.

Aber wie kam es zu der Auktion und was überhaupt ist vio.me? Solidarität mit vio.me! weiterlesen

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Organisiert euch, um den Kapitalismus zu bekämpfen…

Ein Debattenbeitrag der Gruppe GET UP! aus Mannheim.

Wie viele andere Linke auch haben wir ein anstrengendes und ereignisreiches Jahr hinter uns. Verschärfungen des Asylrechts, Stimmungsmache gegen Flüchtlinge, die Hetze gegen Griechenland, Brandanschläge, Abgesang und Wiederaufstieg der AfD, die anhaltenden sozialen Angriffe durch Austerität und Standortterror haben uns ordentlich auf Trab gehalten. Zum Jahresende schnaufen wir durch, freuen uns über Erfolge und lecken unsere Wunden. Außerdem nutzen wir die Zeit, um zu diskutieren, wie wir stark ins nächste Jahr starten können. Aber zunächst ein Blick zurück…
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„Angesichts der Misere nicht resignieren“

In Spanien wurde am Sonntag gewählt und es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen – zwischen einer konservativ neoliberalen Koalition aus Partido Popular und Ciudanos auf der einen Seite und Podemos, den Resten der „Sozialdemokraten“ und allen anderen, für die Menschenwürde kein Fremdwort ist auf der anderen Seite. Auch wenn zweiteres sicher das kleinere Übel ist, große Sprünge Richtung emanzipatorischer Gesellschaft sind nicht zu erwarten. Deshalb haben wir uns in diesem Herbst mit vielen in Barcelona, Madrid und anderen Orten unterhalten, für die Parlamente sowieso nicht der primäre Ort der Politik sind. Herausgekommen ist die Broschüre „Preguntando Cambiamos – Strategien sozialer Bewegungen in Barcelona und Madrid“. Der folgende Auszug stammt z.B. aus einem Interview mit Albert, der mit vielen anderen zusammen in der PAH in Sabadell versucht, revolutionäre Subjekte aufzubauen.

Unter den insgesamt sechs Gesprächspartner*innen der Broschüre finden sich auch noch ganz andere Ansätze revolutionärer Politik von unten – aus den Überbleibseln des 15M, aus sozialen Zentrum, von aufständischer bis fast schon reformistischer Perspektive ist von allem was dabei. Die komplette Broschüre gibt’s auf malaboca.noblogs.org in deutsch und englisch zum download. Viel Spaß beim Lesen.

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Putins Bizeps

Wenn der Feind deines Feindes zum Freund wird, oder wie groß ist Putins Bizeps eigentlich wirklich?
Auseinandersetzung mit dem russischen Imperialismus

Ja, auch wir waren entzückt. Wofür der ein oder andere von uns jahrelang in ranzigen McFits zwischen braungebrannten, schreienden Menschen die Eisen durch die Gegend geworfen hat, scheint diesem Mann in die Wiege gelegt worden zu sein: Putin überzeugt durch stabilen Bizeps und eine wohlgeformte Brust. Außerdem reitet er auf Bären, was wohl unsere kühnsten Kindheitsfantasien bei weitem übertrifft.

Auch wir können nicht bestreiten, dass das Vorgehen Russlands heute in einigen Situationen antiimperialistisch wirkt. Spätestens der saftige Arschtritt, den Putin unserem Busenfreund Recep Tayyip kürzlich verpasste, entlockte uns allen ein zufriedenes Lächeln.

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Endlich wieder Krieg

Die Bundesregierung schickt Streitkräfte in den Syrien-Krieg. Warum – jenseits aller Propagandalügen – tut sie das? (Teil I von II)

„Insgesamt bis zu 1.200 Soldaten sollen sich an diesem Einsatz der Bundeswehr beteiligen. Er umfasst vor allem die Komponenten Luftbetankung (circa 150 Soldaten), Aufklärung (400 bis 500) , seegehenden Schutz (circa 300) sowie Stabspersonal zur Unterstützung (circa 50). Zudem ist ein personeller Puffer vorgesehen“, informiert die Bundeswehr auf ihrer Homepage. Die Fregatte „Augsburg“ rückt aus und schließt sich einem französischen Marineverband an, mehrere Flugzeuge des Typs Airbus A 310 sollen Betankungsflüge durchführen und das Aufklärungssystem SAR Lupe hilft bei der Zielerfassung für Bombardements.
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